Zitate aus: DIW-Präsident Zimmermann nennt Länderfusionen überfällig, ddp-Interview, Berlin 16. Juni 2010

 

Der Präsident des deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, wirbt für eine Verringerung der Zahl der Bundesländer. Dieser Schritt sei überfällig, sagte Zimmmernann der Nachrichtenagentur ddp. Vielleicht bringe der "brutale Spardruck" auf die Kassen der Bundesländer jetzt Bewegung in die Debatte.

 

Zimmermann, der auch Direktor des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit ist, mahnte: "Nur mit weniger und stärkeren Ländern können wir den Föderalismus retten." In der bisherigen Form sollten lediglich die Länder Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Sachsen und Nordrhein-Westfalen erhalten bleiben. Er favorisiere zudem für einen "Nord-Staat" bestehend aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg.

 

Zimmermann sprach sich ferner für eine Fusion von Niedersachsen und Bremen sowie von Rheinland-Pfalz und dem Saarland aus. Berlin sollte mit Brandenburg sowie Thüringen mit Sachsen-Anhalt zusammengehen. (...)

 

Zimmermann fügte hinzu, der Spareffekt einer Neuordnung bestehe weniger darin, dass dann einige Landesregierungen und Landesparlamente wegfallen. Vielmehr könnten politische Entscheidung- und Planungsprozesse dadurch insgesamt schneller und effizienter werden.

 

 

 

 

 

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