Volksstimme Magdeburg, 24. Mai 2013:

 

Die Initiative von Bernward Rothe zeugt von Verantwortungs-

bewußtsein und Weitblick. Mit gut zwei Millionen Einwohnern ist dieses Bundesland nicht zukunftsfähig. Das wissen auch die übrigen Landespolitiker (...)

Arno Heilemann, Magdeburg 

 

Volksstimme Magdeburg, 30. Mai 2013:

 

Liest man im Internet nach, ist man erstaunt, dass schon seit zirka zehn Jahren von Parlamentariern und Ministern dieser drei Bundes-

länder über den Sinn einer Zusammenlegung gesprochen wird. Dagegen wehrten sich offenbar all jene, die um ihre Weiterbeschäftigung fürchteten. Bernward Rothe ist für seine Initiative zu loben und Erfolg zu wünschen. Er beweist, dass er sein Geld wert ist. Vielleicht ist die Zeit jetzt für das von ihm angestrebte Volksbegehren reif und der einzige Weg, das künftige Bundesland Mitteldeutschland zu erschaffen. Nordrhein-Westfalen bliebe mit der doppelten Einwohnerzahl dann immer noch als Vorbild unerreichbar. Herr Rothe schlägt jedoch vor, dass das ganze Prozedere vom Zeitpunkt der Volksbefragung bis zur Fusion der drei Länder bis zum Jahr 2020 dauern soll. Das ist so unverständlich, dass man schon deshalb keinen Erfolg erwarten kann. Die überflüssigen Abgeordneten hätten aber auf Jahre hinaus sichere Einkünfte. Sicher bliebe auch der ständige Streit um die Finanzierung der Länder und Gemeinden.

Wolfang Schumann, Wernigerode

 

Volksstimme Magdeburg, 31. Mai 2013:

 

Man könnte meinen, hinter der Äußerung des Herrn Bernward Rothe, das Land Sachsen-Anhalt abzuschaffen, stecke Kalkül.

Auch Finanzminister Bullerjahn hat sich schon mehrfach diesbezüglich geäußert. So kann man systematisch ein Land schlechtreden. Nach meiner Ansicht muss alles getan werden, um das Land zu stabilisieren, wirtschaftlich zu konsolidieren und die Entwicklung von Wissenschaft und Wirtschaft am Weltmarkt orientiert zu entwickeln. Diesen hohen Stand von Wissenschaft, Technik und moderner Industrie hatten wir in unserer Region schon einmal. Es kann also nicht an den Menschen, die hier leben, an den äußeren Bedingungen liegen. Daher ist unverständlich, wie Landtagsabgeordnete und Regierungsmitglieder in unserem Land zu kapitulieren scheinen.

Klaus Kutschmann, Magdeburg

 

Volksstimme Magdeburg, 13. Juni 2013:

 

Vorschlag zur Reduzierung der Verwaltung in Sachsen-Anhalt:

Wenn die Forderung nach drastischer Senkung der Verwaltungs-

kosten erhoben wird und dabei gleichzeitig gefordert wird, die Anzahl der Bundesländer, der Kreise und der Kommunen zu senken, stößt man bei den Volksvertretern auf zum Teil massiven Widerstand. Derartige Forderungen sind in den Parlamenten nicht mehrheitsfähig.

Kürzlich sprach ich mit einer Landtagsabgeord-neten, warum die Kommunalreform in Sachsen-Anhalt nicht zielgerichtet weitergeführt wird. Sie sagte mir, dafür gebe es im Landtag keine Mehrheit.

Und wenn Politiker über eine Fusion von ein oder mehreren Ländern sprechen, ist das kein "systematisch(es) Schlechtreden", sondern die Einsicht in die Notwendigkeit zur Kostenreduzierung. Als Wähler wird man den Verdacht nicht los, dass manche Politiker Angst haben, dadurch ihren Posten zu verlieren. Mit allen möglichen und unmöglichen Argumenten wird dann eine Kontrastimmung regelrecht herbeigeredet.

Hans-Dieter Karg, Magdeburg 

 

Es sollte nicht nur die Zahl der Abgeordneten in diesem Landesparlament deutlich verringert werden, sondern endlich mal eine Fusion der Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu einem Bundesland Mitteldeutschland erfolgen.

Albert Alten, Wernigerode

 

Volksstimme Magdeburg, 25. Juni 2013:

 

Warum wird nicht ernsthaft über eine Zusammenlegung einzelner Bundesländer nachgedacht? Ein neues Bundesland "Mitteldeutschland" ist eine Vision, die zu erheblichen Einsparungen führen würde. Manchmal hat man den Eindruck, dass viele Leute sich zu sehr an ihren Posten klammern.  Der Landtag sollte über eine Strukturreform im eigenen Bereich nachdenken.

Rüdiger Pawelk, Magdeburg

 

Volksstimme Magdeburg, 30. Juli 2013:

  

Endlich mal ein Politiker, der den Mut hat, gegen den Strom zu schwimmen. Bernward Rothes Initiative zur Länderfusion kann man voll und ganz zustimmen. So unklar wie der Name von Sachsen-Anhalt ist, erschient die historische Begründung für dieses Land. Es existierte nur fünf Jahre, nämlich von 1947 bis 1952 im Gebiet der

sowjetischen Besatzungszone bzw. DDR. Im 21. Jahrhundert, mit den im Vergleich zu den zwanziger Jahren hervorragenden Verkehrsanbindungen, macht es keinen Sinn, zum Beispiel im Raum Halle-Leipzig zwischen Sachsen und Sachsen-Anhalt zu unterscheiden. Ähnliche wirtschaftlich zusammenhängende Gebiete gibt es im Naumburger Raum zwischen Thüringen und Sachsen-

Anhalt. Bereits in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde von dem Oberbürgermeister der Stadt Magdeburg Beims eine politische Einheit Mitteldeutschlands gefordert. Das Argument, es ließe sich eine Verbesserung der Effizienz und Effektivität bei einer Vergrößerung der Strukturen auf Landesebene nicht nachweisen, gilt eigenartiger Weise bei der Durchsetzung der Kreisreform, die in den einzelnen Ländern beschlossen wurde, nicht. Hier werden verwaltungstechnisch immer größere Strukturen geschaffen. Auf der Ebene von Ländern geht es vielen Politikern wahrscheinlich um den Erhalt ihrer Abgeordnetenbezüge.

Georg Brandes, Schönebeck

 

Das Vorhaben von Bernward Rothe, die Fusion der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu Mitteldeutschland baldmöglichst zu erreichen, kann ich als Bürger von Sachsen-Anhalt nur befürworten und unterstützen, wenn ich bedenke, wie viele Hundert Millionen Euro dieses kleine Land jährlich über den Bundesdurchschnitt hinaus allein für seine Verwaltung ausgibt. Hinzu kommen die steigenden Summen für Zinsen und Pensionen sowie der Auslauf des Solidarpaktes 2019. Damit wird immer weniger Geld für Bildung und Forschung, für Kommunen, Infrastruktur und Kultur verfügbar sein. Die Sachsen kann ich verstehen. Auch ich möchte nicht mit einem maßlosen und schwachen Partner zusammengehen. Dazu müssten entsprechende Übergangsregelungen vereinbart werden. Heimatregion bleibt - auch in Mitteldeutschland. Und meine Heimatregionen bleiben Altmark und Börde - ob in Sachsen-Anhalt oder Mitteldeutschland. Wichtiger ist mir die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.

Günther Iser, Gardelegen  

 

Ein Zusammenschluss von Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen-warum nicht? Aber bitte nicht unter dem Namen Mitteldeutschland. Wenn Sachsen Mitteldeutschland heißt, wo bitte soll dann Ostdeutschland sein? Schlesien, Hinterpommern, Ostpreußen? Die Zeiten sind vorbei. Schlimm genug, dass unser Rundfunk sich wider alle Logik mitteldeutsch nennt, da muss nicht auch noch ein gleichnamiges Bundesland draufgesetzt werden.

Gisela Graf, Magdeburg  

 

Volksstimme Magdeburg, 2. August 2013:

  

Da Gelder eingespart werden, ist das einzige Gute bei einer Länderfusion. Doch das war es nach meiner Auffassung schon. Natürlich werden Verträge abgeschlossen, doch Papier ist geduldig, siehe die Angleichung der Löhne und Renten an den Westen.

Ob dann auch alle Uni und Hochschulstandorte in Thüringen und Sachsen-Anhalt erhalten bleiben, dürfte auch fraglich sein. 

Unser Bundesland könnte sich aber auch an Niedersachsen anschließen, schließlich pendeln viele zur Arbeit dorthin. Auf jeden Fall werden die Nachteile bei einer Länderfusion überwiegen und mit dem wahrscheinlichen Sitz in Dresden gilt Sachsen-Anhalt dann für die Landespolitiker „aus den Augen, aus dem Sinn“. Man wird sich auf die wichtigen Industriestandorte konzentrieren und kommt mal mit Essen und Freibier vorbei, wenn Wahlen anstehen.

Dieter Finke, Sandbeiendorf

 

Die Frage nach der Fusion von Bundesländern lautet nicht ob, sondern wann. Sie ist die konsequente und notwendige Fortsetzung von Fusionen, zu denen uns die demografische Entwicklung zwingt und die wir Bürger bereits großflächig erleben: Zusammenschlüsse von Gemeinden und Landkreisen, Zusammenlegungen von Finanzämtern, Schließung von Grundschulen und so weiter. Die Frage ist nicht ob,

sondern wann die Fusion kommt. Herr Rothe hat den Mut, diese unumgänglichen Veränderungsprozesse nicht vor den Türen der

Landtage halt machen zu lassen. Unterstützen wir diesen Gestalter und Nach-vorn-Denker dabei, viele Millionen Euro jährlich einzusparen und Synergien konsequent zu nutzen!

Jörg Schade, Derenburg

 

Bei der Belesenheit des Landtagsabgeordneten Rothe dürfte ihm die Geschichte vom Kampf gegen Windmühlen nicht unbekannt sein und die Tatsache, wenn drei arme Länder sich zusammenschließen, noch kein reiches dabei herauskommt, bei ihm in Vergessenheit geraten sein.

Rolf Kunsch, Magdeburg

 

Immer mal wieder werden Vorschläge zu einer Fusion der drei mitteldeutschen Länder unterbreitet. Hier kann nicht der Ort sein,

in angemessener Weise und umfänglich mit Gegenargumenten zu antworten. Aber einen Punkt möchte der Verfasser herausgreifen.

Als Landtagsabgeordneter der SPD sollte Herr Rothe aus der Geschichte dieser alten Volkspartei wissen, dass die Gründung der SPD vor über 150 Jahren in Eisenach erfolgte, einem unbedeutenden Städtchen, und nicht in Berlin, München oder einer anderen Großstadt in Deutschland, in der die SPD bis heute ihre Schwerpunkte hatte und hat. Einer Stadt in einem der damaligen thüringischen Herzogtümer, aus denen das Land Thüringen entstand, weil eben nur dort auf Grund der von den Großländern Deutschlands abweichenden Gesetzeslage im Versammlungs- und Vereinsrecht dies möglich gewesen war. Einem Mangel, wenn man der Argumentation von Herrn Rothe folgen will, der für möglichst große und einheitlich strukturierte Länder argumentiert. Dieser „Mangel“ wurde von den Gründungsvätern der SPD bewusst benutzt, um ihre politischen Ziele durch eine Partei der breiten Masse der Wähler zu vermitteln.

Wolfgang Buchholz, Magdeburg

 

Beim Thema Länderfusion muss es für Sachsen-Anhalt mehr Optionen geben als ein Zusammenschluss mit Sachsen und Thüringen.

Aus historischen, geographischen und auch wirtschaftlichen Aspekten sollte man sich vielleicht besser in Richtung Berlin-Brandenburg orientieren. In einem Bundesland „Mitteldeutschland“ wäre zumindest der Norden Sachsen-Anhalts nur das fünfte Rad am Wagen.

Die Vorteile für diese, unsere Region in einem solchen Bundesland wären genau so spürbar, wie die Mitgliedschaft der Stadt Magdeburg in der „Metropolregion Mitteldeutschland“, nämlich: überhaupt nicht! Vielmehr wäre zu befürchten, in einem stark sächsisch dominierten Land regelrecht „untergebuttert“ zu werden. Ähnliches ist ja schon heutzutage bei der Drei-Länder-Rundfunkanstalt MDR zu spüren, welche ganz offensichtlich stark „sachsen-lastig“ ist.

Bei einem Zusammenschluss mit Berlin und Brandenburg hingegen würde eine historisch gewachsene Region wieder zusammenfinden. Überdies würde die Stadt Magdeburg als zweitgrößte Stadt im Land (hinter Berlin) ihren Status als Zentrum besser behaupten können und die Landeshauptstadt Potsdam läge mir persönlich auch viel näher,

als Leipzig das je könnte. Also: Ja zur Länderfusion, aber in mehrere Richtungen schauen.

Gerd Pfesdorf, Magdeburg

 

Volksstimme Madeburg, 3. August 2013:

 

Es bedarf ständiger und umfangreicher Informationen, um den Weg zu einem Land 'Mitteldeutschland' schnell gehen zu können.

Wolfgang Schumann, Wernigerode  

 

Volksstimme Magdeburg, 6. August 2013:

 

Meinetwegen können Thüringen, Sachsen und die Region Halle fusionieren.

Ralf Kirchner, Magdeburg

 

Volksstimme Magdeburg, 7. August 2013: 

 

(...) Das nördliche Sachsen-Anhalt hat doch nun wahrlich nichts mit

Sachsen am Hut. (...) Unser Landstrich gehört zu Preußen. (...)

Rothes Wünsche gehen in die falsche Richtung und würden

Identitätskrisen heraufbeschwören.

Michael Hoffmann, Magdeburg

 

Reaktionen der MZ-Leser

Mitteldeutsche Zeitung, 9. August 2013:

 

http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/reaktionen-der-mz-leser-der-arme-verwandte,20641266,23952694.html

  

Volksstimme Magdeburg, 10. August 2013:

 

Rothes Wünsche gehen in die falsche Richtung und würden Identitätskrisen heraufbeschwören; abgesehen davon, dass dies sehr hoher Zustimmungshürden bedarf.

Michael Hoffmann, Magdeburg

 

Der Vorschlag, die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu einem Bundesland zu vereinigen, sollte nicht von der Hand gewiesen werden. Der Name des neuen Bundeslandes ist nicht die wichtigste Frage. Wichtig ist, dass Einsparungen erzielt werden.

Es sollten aber alle Bundesländer einbezogen werden, insbesondere die Stadtstaaten wie Bremen, Hamburg und Berlin. Berlin und Brandenburg hatten ja bereits das Ziel eines gemeinsamen Bundeslandes. Leider ist das gescheitert. Vielleicht sollte es jetzt noch einmal versucht werden. Als weitere Zusammenschlüsse wären der von Mecklenburg-Vorpommern mit Schleswig-Holstein und Hamburg denkbar sowie der von Niedersachsen mit Bremen, der von Nordrhein-Westfalen mit Hessen, der von Rheinland-Pfalz mit Saarland und der von Baden-Württemberg mit Bayern. Als Vorgabe könnte gelten, dass kein Land unter fünf Millionen Einwohner und keine Fläche unter 30.000 Quadratkilometern haben sollte.

Dietrich Gädke, Stendal

 

Eine Fusion der drei mitteldeutschen Bundesländer wäre schon im Interesse der Steuerzahler ein Schritt in die richtige Richtung.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und einer immer älter werdenden Bevölkerung in besagten Bundesländern wird es zu dieser Fusion wohl mittelfristig keine Alternative geben.

Die geschätzten Einsparungen von etwa 1,4 Milliarden Euro für die mitteldeutschen Länder nach der Fusion sind ein Argument für die Zusammenlegung. Positiver Nebeneffekt: Es gäbe keine drei Landtage mehr und die Zahl der Landtagsabgeordneten samt ihrer vom Steuerzahler finanzierten Diäten könnte drastisch reduziert werden.

Albert Alten, Wernigerode

 

Wenn ich die von Zeit zu Zeit wieder auftauchende Wunschvorstellung über die Fusion der mitteldeutschen Länder lese, bekomme ich ungute Gefühle. Ich habe Angst um den Verlust des in den letzten 20 Jahren mühsam erarbeiteten Selbstbewusst-seins der Menschen in unserer Region. Es ist ja nicht so, dass Sachsen-Anhalt nur wenige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg als solches existiert hat und demzufolge nach den Meinungen seiner Gegner keine besondere Existenzberechtigung hat. Nach meiner Auffassung ist durch die Wiedergeburt unseres Landes auch die Grundlage geschaffen worden, die Geschichte aufzuarbeiten, den Menschen unserer Region zu zeigen, dass wir gemeinsam in unserem Land eine Vergangenheit und Leistungen zu verbuchen haben, auf die wir mit Recht stolz sein können. Aus meiner

Sicht ist das bisher erfolgreich gelungen. Auch ich sehe die Gefahr bei einer Fusion mit Sachsen und Thüringen, dass wir "untergebuttert" werden. Das Argument, mit dem Zusammengehen Kosten zu sparen, halte ich für stark "blauäugig".

Klaus Fabricius, Magdeburg  

 

Mitteldeutsche Zeitung, 12. August 2013:

 

So klein und dünn besiedelt wie dieses Land hier, so eng scheint mir der Horizont der meisten Politiker zu sein. Da wird total ausgeblendet, dass Kulturstätten und so weiter nicht allein Sache dieses Ländles sind, sondern in einem nationalen Kontext stehen. Wenn das alles aus finanziellen Gründen nicht zu händeln ist, dann sollte man sich von der Kopfgeburt Sachsen-Anhalt verabschieden und seine historisch gewachsenen Anteile dort angliedern, wo sie aus den von Gustav Seibt genannten Gründen auch hingehören und damit der gegenwärtig praktizierten Kleinstaaterei (hoffentlich) entzogen sind.

Konrad Potthoff, per E-Mail

 

Der erneute Fusions-Vorstoß stößt in Erfurt und Dresden auf wenig Gegenliebe. Kein Wunder: Das nach der Wende 1989 künstlich aus der Taufe gehobene Bundesland Sachsen-Anhalt hat keine politische Tradition wie Sachsen, Brandenburg oder Thüringen. Von daher darf es nicht verwundern, wenn selbst Sachsen-Anhalts Landespolitiker wenig Interesse bekunden, ihr Bundesland weiter zu regieren.

Albert Alten, Wernigerode



  

Mitteldeutsche Zeitung, 13. August 2013: 

 

Der Publizist Gustav Seibt hat das Land Sachsen-Anhalt in einer Vision vorgestellt, die meines Erachtens diskussionswürdig ist. Da Sachsen-Anhalt in seiner jetzigen Zusammensetzung nie bestanden hat, halte ich den Vorschlag, Sachsen-Anhalt aufzulösen, in jeder Beziehung für einen Schritt in die richtige Richtung. Einsparpotenziale gäbe es genügend. Beispiele wären die Einsparung der Landesregierung mit allen nachgeordneten Abteilungen, das Landesparlament, die Landesvertretung in Berlin, die Landesvertretung in Brüssel und so weiter. Der Hauptgrund der Misere in Sachsen-Anhalt liegt wie bekannt im riesigen Schuldenberg; ausgelöst durch wirtschaftliche Fehlentscheidungen zum Beispiel im Fördermittelbereich, in Forschung und Wissenschaft, sowie der Fehleinschätzung von Bildung und Kultur als Wachstumsfaktor. Die Verschuldung hat ein Ausmaß angenommen, dass der Landesregierung außer Kürzungen im Ausgabenbereich nichts mehr einfällt. Ein Konzept, wie und in welcher Höhe Einsparungen machbar sind, um Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Kultur nicht kaputt zu sparen, liegt nicht vor.

Wolfgang Becker, per E-Mail 

 

Die Länderfusion sollte bald kommen, das heißt, aus drei mach eins - nämlich Mitteldeutschland. Die Wirtschaft braucht große einheitliche Verwaltungsstrukturen und das verbindet. Bedenken sollte wir, dass die Gelder für den Aufbau Ost in Milliardenhöhe in der Zukunft drastisch sinken werden - in allen drei Ländern. Ob wir es wollen oder nicht - Mitteldeutschland wird kommen. Je eher, desto besser.

Harald Köbel, Coswig

 

Die Idee, Sachsen-Anhalt unter dem Gesichtspunkt der ehemaligen geschichtlichen Bindungen oder nach dem Zusammengehörigkeits-

gefühl der Bewohner unter die umliegenden Bundesländer aufzuteilen, ist gut gemeint. Aber was bringt das dem Steuerzahler? Ich rechne mit 4.000 Euro. Mehr als zehn Reinigungskräfte auf 400 Euro-Basis werden im Landtag wohl nicht beschäftigt sein. Die werden bei der Aufteilung entlassen. Der Rest, also die, die in den Büros sitzen, und die, die politische Funktionen haben, werden weiter eine Funktion im neuen Gebilde haben und unter Garantie nicht weniger Geld bekommen.

Helmut Tischler, Harzgerode

 

Bevor man sich Gedanken über eine Auflösung von Sachsen-Anhalt macht, wären solche Überlegungen primär für bevölkerungsarme Länder wie Bremen, Saarland, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg eher angebracht, denn diese Bundesländer verbrauchen ebenfalls viel Geld für ihre große Verwaltungsstruktur.

Hartmut Wiest, Staßfurt    

 

Volksstimme Magdeburg, 13. August 2013:

 

Es ist jährlich Zeit- und Geldverschwendung, wenn die Länderfusion verzögert wird. Die am 9. August vorgestellten Modelle können

noch ergänzt werden durch die Vereinigungen evangelischer Kirchen in Deutschland. So am 1.1.2009 das Zusammengehen der Kirchenprovinz Sachsen mit Thüringen zur Mitteldeutschen Kirche sowie Hamburg mit Schleswig-Holstein zur Nordelbischen Kirche. Wenn Steuereinnahmen fehlen und Schulden drücken, werden auch Politiker begriffen haben, dass sie die Zeit verschlafen haben.

Leider dürfte die TED-Umfrage mangels größerer Beteiligung nicht repräsentativ sein. Die nördlichen Sachsen-Anhalter würden sich wahrscheinlich in dem 8-Länder-Modell von Rutz am besten aufgenommen fühlen. Diesen Schritt kann man auch gehen, ohne alle neuen Bundesländer gleich mit umzukrempeln.

Wolfgang Schumann, Wernigerode

 

Thüringer Allgemeine, 14. August 2013: 

 

Das Thema Länderneugliederung zeigt, dass das Bewusstsein für die Kraft und die Möglichkeiten, die in einer Länderneugliederung liegen, fehlt. Es löst bei Politikern stereotype Reflexe aus. Häufigste Sprechblasen sind: Kooperation statt Fusion, Regionalität geht verloren, Strukturen sollten nicht dem Diktat der Wirtschaftlichkeit unterliegen oder eine Fusion muss von der Bevölkerung mitgetragen werden. Alles Äußerungen, die nicht Skepsis, sondern ein Höchstmaß an Ablehnung zeigen. Noch 2002 saßen Vertreter von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zusammen, um über die Zusammen-legung von Behörden zu philosophieren. Am Ende kam nichts heraus. Regionalität ist eine weitere Nebelkerze. Es geht gar nicht um ein regionales Profil, das es zu erhalten lohnt, es geht nur um die Zahl der Landtagssitze und Landräte, die Zahl der Bürgermeister, es geht also schnöde um den Erhalt des eigenen politischen Einflusses.

Das Geld wird knapp, der Soli II endet. Schon beginnen die Verteilungskämpfe. Erstaunlicherweise sollen sich Länder keiner Prüfung ihrer Wirtschaftlichkeit stellen. Wenn Politiker den Bürgern vermeintlich Gutes tun, indem sie sie "mitreden" lassen wollen, so meinen sie nicht Artikel 29 des Grundgesetzes. Sie gehen vielmehr klammheimlich hinter dem Bürger in Deckung, um das Scheitern einer Länderfusion dem Bürger selbst in die Schuhe schieben zu können.

Britta Friedrich, Ronneburg

 

Volksstimme Magdeburg, 14. August 2013:

 

Ich weiß nun nicht, wer den Spielplan für das diesjährige Sommer-

theater geschrieben hat, aber meine Hochachtung, er trifft den Nerv der Zeit: die Länderfusion. Bin aber der Meinung, es wurde zu kurz gegriffen. Die Sachsen und Thüringer, dazu zählt auch der ehemalige Bezirk Halle, sind halt ein eigenes Völkchen und wenn die sich zusammentun wollen als Mitteldeutscher Raum, Provinz Sachsen und Thüringen, ist dieser verständlich und nachvollziehbar. Zumal sie auch eine eigene Hymne hätten: „Sing, mein Sachse sing ...“

Und der ehemalige Bezirk Magdeburg? Der wird aufgeteilt in ein ostelbisches Gebiet und ein westelbisches Gebiet. Das ostelbische Gebiet mit Wurzeln zu Preußen, dem Alten Fritz, Bismarck usw. wird

brandenburgisch. Und wir, die Westelbischen, werden Niedersachsen.

Ein weiterer Punkt ist die Sprache. Nach Hochdeutsch und Platt müssten wir kein Sächsisch lernen. Denn, wenn die da unten erstmal so richtig loslegen, verstehen wir ohne Dolmetscher nichts.

Erhard Künne, Wanzleben

 

Von einer Auflösung unseres Bundeslandes halte ich gar nichts.

Der Effekt Kosteneinsparung würde wahrscheinlich relativ geringfügig ausfallen. In ideeller Hinsicht aber würde unsere tausendjährige mitteldeutsche Region viel verlieren. Ein mitteldeutscher, politischer Einheitsbrei mag denen gefallen, die sich beim leidigen Thema „Diäten“ der Landtagsabgeordneten festbeißen, aber von kulturellen und historischen Prägungen anscheinend wenig verstehen. Der ehe-malige politische „Osten“ Deutschlands würde durch eine Wegratio- nalisierung Sachsen-Anhalts nicht interessanter – im Gegenteil.

Harald Schmidt, Drackenstedt/Eisleben

 

Das Heimatgefühl, die Identifikation mit dem heimatlichen

Bundesland ist bei den meisten Zuschriften zum Thema „Länderehe“ neben den finanziell wirtschaftlichen Effekten ausschlaggebend für das jeweilige Votum. Dazu muss jedoch das Bundesland kein eigenes Parlament, keine gesetzgebende Autorität besitzen. Die Landschaft, Natur, Geschichte und die Menschen selbst bestimmen dieses Gefühl. Verwaltungsbefugnisse wären ausreichend, um ein entsprechendes Gebiet als „Land“ Sachsen-Anhalt, Brandenburg oder Bayern zu deklarieren. Unterschiedliche Gesetze, Regelungen und Zuständigkeiten in 16 Bundesländern unserer relativ kleinen Bundesrepublik sind 23 Jahre nach der Wiedervereinigung kaum noch plausibel. Die bunten Flickenteppiche mit den Strukturvarianten zeigen sehr deutlich wie widersinnig die Kleinstaaterei innerhalb der Bundesrepublik wie schwierig weitere Flickschusterei durch Zusammenlegung einzelner Länder ist. Wenn sich nun zwei oder drei Länder auf eine Zusammenlegung einigen wollen – warum realisieren wir dann nicht mit kaum mehr Aufwand zukunftsorientiert eine Lösung für die Bundesrepublik insgesamt? Die Beendigung der Föderation, die Umwandlung der Länder in Verwaltungsbereiche und gleichzeitig die Ablösung des Grundgesetzes durch eine Verfassung der Bundesrepublik, würden die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger erheblich erhöhen, die Verbrechensbekämpfung erleichtern, die Behinderungen und die Probleme durch die Vielzahl unterschiedlicher Gesetze und Verordnungen mit einem Schlag lösen. Ein Großteil der finanziellen Mittel für Landesparlamente und Bundesrat, erhebliche materielle und humane Ressourcen könnten freigesetzt und sinnvoll verwendet werden. Mag die Aufteilung auch nach Kriegsende für den Neustart sinnvoll gewesen sein, mit dem heutigen Stand der Kommunikations- und Informationstechnik und Technologie, der fortschreitenden Verflechtung, Globalisierung von Wirtschaft, Industrie und Finanzmarkt, der wachsenden Mobilität der Menschen ist der Schritt zur Aufhebung der innerstaatlichen Grenzen mehr als geboten. Warum muss es also innerhalb unserer Bundesrepublik Deutschland unterschiedliche Gesetze geben? Warum müssen wir bei internationalen Vergleichen, beispielsweise im Bildungsbereich, mit 16 statt mit einer Stimme reden? 

Peter von Pokrzywnicki,  Magdeburg  

 

Mitteldeutsche Zeitung, 15. August 2013:

 

Ministerpräsident Haseloffs Gedanken zu einer Fusion von Sachsen-Anhalt mit Thüringen und Sachsen möchte ich voll inhaltlich begrüßen. Am Ende werden doch den Bürgern aller drei Länder erhebliche Steuergelder erspart. Angesichts der Sorgen um die Kosten für die Universitäten, die Kultur- und Sporteinrichtungen scheint es angebracht, derartige Fusionsüberlegungen möglichst bald anzugehen. Von den Regierungen aus Sachsen und Thüringen kommt dagegen Ablehnung. Doch hier geht es wohl mehr um die Angst, mit der Fusion gut bezahlte Posten in den Ländern zu verlieren.

Werner Zimmermann, Halle

 

Leipziger Volkszeitung, 19. August 2013:

 

Keiner spart ohne Zwang an sich selbst. Folglich müssen wir Bürgerinnen und Bürger Druck aufbauen und die Landespolitiker zu kostensparenden Länderfusionen zwingen. Das wird aber nur geschehen, wenn die Medien vorweg über das große Einsparpotential einer solchen Länderreform aufklären. Wenn sich doch einmal ein Landespolitiker zukunftsorientiert für "Mitteldeutschland" ausspricht, dann ist er garantiert um die 60 Jahre alt und weiß, dass er selbst wegen der Trägheit solcher Veränderungen nicht mehr davon betroffen sein wird. Mein Status als "Sachse" würde durch "Mitteldeutschland" mit den Regionen Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt absolut unverändert bleiben, nur viel Geld würde eingespart! Ich bin Mitglied einer großen Volkspartei, nehme aber nicht mehr an den Ortsvereinsversammlungen teil. Warum? 

Trotz allgemeinem Konsens (beispielsweise bezüglich der überfälligen gemeinsamen Einzahlung in die Rentenkassen) ist es dort nicht möglich, den MdLs oder MdBs einen Antrag "von unten nach oben" auf den Weg in die Parlamente mitzugeben. Mein Eindruck ist, dass die Ortsvereine nur noch aus den Partizipanten der Abgeordneten aus Bundestag, Landtag und Gemeinden bestehen. Schade, denn so bleibt "Demokratie in praxi" (von Vereins- und Verbandsengagement abgesehen) auf Wahlvorgänge "um das kleinste Übel" beschränkt und dadurch permanent gefährdet.

Roland Mey, Leipzig

 

Abgesehen von der historischen Tatsache, wonach der erste Sachsenkönig Otto der Große vorwiegend in Magdeburg residierte und das sächsische Volk eben eigentlich im Braunschweigischen beheimatet war, besteht das Bundesland Sachsen-Anhalt aus zwei Teilen. Erstens Sachsen und sodann Anhalt. Der sächsische Teil gehörte dann auch bis zum Wiener Kongress (18.9.1814 bis 9.6.1815) total zu unserem Sachsen. Der Sachsen-August hat diesen Teil unseres Heimatlandes als napoleonischer Bundesgenosse verzockt, und zwar nach der von den regierenden adligen Herren verursachten (und eigentlich gar nicht von den Völkern) verlorenen Schlacht 1813 bei Leipzig. Könnte man jetzt nicht sagen: Es soll zusammenwachsen, was zusammen gehört? Entweder man nimmt dabei das ehemalige Fürstentum und späteren Freistaat Anhalt als Mitgift in Kauf, weil es ja nun schon einige Zeit mit den Sachsen friedlich und freundlich zusammengelebt hat, oder es soll mit Brandenburg fusionieren. Nebenbei bemerkt gehörte Anhalt früher (1933-1945) zum Freistaat Braunschweig, welch selbiges bekanntlich sächsisches Kernland war und heute als Niedersachsen immer noch Quasi-Sachsen ist, und später erst mit der preußischen Provinz Sachsen (1945) vereinigt wurde. Das sollte mal gesagt werden. Etwas übern Tellerrand geschaut ist doch gar nicht so verkehrt, oder?

Günter Motsch, Naunhof 

 

Volksstimme Magdeburg, 20. August 2013:

 

Dass ein Zugereister Sachsen-Anhalt abschaffen will, um zu sparen,

kann nicht verwundern. Es geht ja nicht um seine Heimat!

Wenn gespart werden muss, dann frage ich Herrn Bernward Rothe, wie er sich bei der Erhöhung der Diäten für sich und seine Landtags-kollegen verhalten hat, was er zur Verringerung der Landtagsmandate getan hat, was er für die Verschlankung des Verwaltungsapparates im Land veranlasst hat. Es ist für mich ärgerlich, dass wir in Sachsen-Anhalt oft so wenig selbstbewusst sind. Wenn wir fleißig arbeiten und innovativ sind, brauchen wir kein „Mitteldeutschland“.

Klaus Kutschmann, Magdeburg

 

Jetzt haben es die Sachsen-Anhalter schriftlich: Unser Minister-

präsident ist für eine Fusion der Salzwedel drei mitteldeutschen Länder. Herr Böhmer hatte sich als ehemaliger Ministerpräsident viel Ansehen bei den Menschen in Sachsen-Anhalt erarbeitet. Wie

konnte er einen Nachfolger promoten, der die Auflösung des Landes verfolgt? Von Herrn Bullerjahn ist seit Jahren bekannt, dass er die Anbindung an die Länder Sachsen und Thüringen zum Ziel hat. Wie konnte man ihn so in der Landesregierung etablieren? Jetzt erkennt man, dass die in den letzten Monaten sehr unbefriedigende Politik dieser beiden Herren auf die Zusammenlegung der drei Länder ausgerichtet ist, was vielen Sachsen-Anhaltern nicht gefällt. Es wird zwar berichtet, dass dadurch Kosteneinsparungen erzielt werden.

Aber wie naiv müssen Menschen sein, die glauben, dass davon auch den Sachsen-Anhaltern etwas zugutekommen wird? Die Menschen unserer Region werden sich im Länderverbund "hinten anstellen" müssen. Magdeburg als dann ehemalige Landeshauptstadt wird nach Dresden, einer wahrscheinlichen Doppelstadt Leipzig-Halle als Landeshauptstadt, Erfurt und Chemnitz im Städte-Ranking wahrscheinlich den fünften Platz belegen. Jeder Bürger kann sich selbst ausrechnen, wie viel „Zuwendungen“ Magdeburg dann von einer Landesregierung erhalten wird. Der Besuch von Theatern, Konzerten und anderen Kulturstätten sowie Sportveranstaltungen wird sich verringern. Das bedeutet dann weiter, dass die Stadt an Attraktivität für viele Menschen, darunter auch Studenten, verlieren wird. Sachsen-Anhalt ist das Land mit den meisten Kulturdenkmälern in Deutschland. Diese Gegebenheiten interessieren die Befürworter der Fusion überhaupt nicht. Eines ist jedenfalls sicher: Nach einer Fusion wird die nördliche Hälfte von Sachsen-Anhalt einschließlich Magdeburg das „Armenhaus“ eines neu gebildeten Landes werden.

Walter Geue, Magdeburg

 

Die Diskussion um die Länderfusion entwickelt sich zur Posse, obwohl dies von Herrn Rothe garantiert nicht beabsichtigt war.

Wer an Einsparsynergien zweifelt, sollte Nachhilfe im Rechnen nehmen. Natürlich würde Einheitsbrei herauskommen, aber es würden überflüssige Kosten verschwinden. Das Wahlvolk sollte nur aufpassen, dass das mitteldeutsche Landesparlament nicht über die Summe der drei jetzigen verfügt. Das Heimatgefühl bezüglich kultureller und historischer Prägung kann überhaupt keine Rolle spielen angesichts der Tatsache, dass das Kunstgebilde Sachsen-Anhalt nur von 1947 bis 1952 bestand und nun wieder seit 1990 existiert. Der Zeitpunkt einer Länderfusion steht in den Sternen, zumal die nächste Föderalismusreform noch mehr Gesetzgebungskompetenzen an den Bund abgeben dürfte. Das ist nicht im Sinne der Länder.

G. Hosang, Bördeland OT Eickendorf (Salzlandkreis)

 

Bei den Überlegungen über eine Länderfusion sollte man beachten, dass Sachsen-Anhalt ohne große Tradition ist, im Gegensatz zu Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Thüringen und Sachsen,

deren Einzugsbereiche ihre Namen seit dem Mittelalter tragen. In der sowjetischen Besatzungszone wurde 1945 das bisherige Land Anhalt in die Provinz Sachsen eingegliedert, nachdem schon 1944 der Regierungsbezirk Erfurt nach Thüringen kam. Im Dezember 1946 wurde der Name in Provinz Sachsen-Anhalt geändert und am 21. Juli 1947 in Land Sachsen-Anhalt. Sachsen-Anhalt hat bisher eine Lebensdauer von nur 28 Jahren. Das Landesbewusstsein der Sachsen-Anhalter ist wegen der fehlenden historischen Tiefe geringer als das der Bayern oder der Sachsen. Aus der historischen Sicht steht einer Fusion zu einem mitteldeutschen Staat wenig entgegen, sie wäre eine Fortsetzung früherer Zusammenschlussstrategien.

Jürgen Schrader, Magdeburg

 

Ich verfolge mit Interesse die Meinungen über die mögliche Länderfusion. Die Meinung von Herrn Peter von Pokrzywickie hat mir bisher am besten gefallen. Auch ich bin der Meinung, endlich mit der

längst überholten „Kleinstaaterei“ Schluss zu machen und die 16 Länder aufzulösen, also keine neuen Flicken im Gebilde Deutschland ins Leben zu rufen. Sicher tragen alle vorgeschlagenen Varianten zukunftsorientierte Gedanken. Letztlich bleibt aber die jetzige Struktur erhalten. In der jetzigen Struktur Bund/Länder gibt es verschiedene Zuständigkeiten und Kompetenzen, die meines Erachtens in der Zukunft nicht bestehen bleiben können. Ist es notwendig, dass 16 Länderparlamente eigene Gesetze erlassen, genügt da nicht eine zentrale Gesetzgebung? Es gibt die Bundespolizei und die Polizei der Länder – ist es nicht besser, wenn einheitlich in allen Städten und Dörfern der Republik gehandelt wird? 

Wichtig ist meines Erachtens der jetzige Kostenaufwand. 16 Regierungen und 16 Parlamente einschließ-lich des gesamten Personalbestandes benötigen einen enormen Kostenaufwand.

Meine Gedanken sind natürlich nicht ausgereift, aber als Laie und Nichtpolitiker erscheint mir eine solche radikale Lösung die beste zu sein, bei langer und intensiver Vorbereitung auch auf Dauer.

Helmut Mittank, Magdeburg

 

Man sollte bei allen weiteren Überlegungen zum Thema

Länderfusion berücksichtigen, ob im nördlichen Teil des Konglomerats „Sachsen-Anhalt“ mit Altmark, Magdeburger Raum und Anhalt nicht per Volksbefragung festgestellt werden sollte, wozu man gehören möchte. Meine Orientierung geht Richtung Berlin-Brandenburg.

Claus Dahl, Burg (Jerichower Land)

 

Volksstimme Magdeburg, 23. August 2013:

 

Bei einer Länderfusion muss die Stadt Genthin auf jeden Fall dem

Land Brandenburg zugeordnet werden. Denn für das Land Sachsen-Anhalt ist die Stadt nicht existent. Das zeigt sich bei dem schon Jahre währenden Kampf um Radwege entlang der Bundesstraßen. Nicht einmal Planungen sind erfolgt. Außerdem ist die Stadt Brandenburg näher als die Kleinstadt Burg.

Kurt Besser, Genthin 
 

Wie wäre es mit einer Vereinigung von Brandenburg, Berlin und

Sachsen-Anhalt? Das könnte man dann Preußen nennen, und es würde den Traditionen unserer Gegend entsprechen.

Wolfgang Heutling, Magdeburg

 

Volksstimme Magdeburg, 24. August 2013:

 

Es ist unbestritten, dass der Föderalismus, wie er sich entwickelt

hat, für ganz Deutschland ein Problem ist. Es ist unzumutbar, dass ein Schleswiger mit schulpflichtigen Kindern nicht nach Stuttgart ziehen kann, weil seine Kinder große Probleme wegen der Länderkompetenz für Bildung bekommen.

Herbert Lange, Magdeburg

 

Volksstimme Magdeburg, 26. August 2013:

 

Das heutige sachsen-anhaltische Gebiet ist als politisch zusammen-

hängende Region sehr alt, zurückreichend bis ins 10. Jahrhundert, in dem nach der Übergabe der (ost-)fränkischen Krone an den Sachsenherzog Heinrich 919 der politische Schwerpunkt des „Reiches der Deutschen“, wie man es damals zu nennen begann, in unser Gebiet verlagert wurde. Die Ottonenausstellung in Magdeburg zeigte das. Altmark, Ostharz und mittlere Elbe-Saale-Gebiete bekamen eine zentrale Stellung im ehemaligen Frankenreich. 

Die weiteren geschichtlichen Stationen waren im Wesentlichen das Erzbistum und spätere Herzogtum Magdeburg, außerdem seit dem 13. Jahrhundert die askanischen und wettinischen Landesherrschaften.

Mit dem Herzogtum Magdeburg beginnt die brandenburgisch  preußische Geschichte der Region, die bis zur Auflösung Preußens durch den Alliierten Kontrollrat 1946 reicht. Nach 1945 lag es nahe, die vormals preußischen Gebiete Mitteldeutschlands mit den ehemals eigenständigen anhaltischen zu vereinigen. Territorialgeschichtlich gesehen, ist das Land Sachsen-Anhalt also keineswegs ein Zufallsprodukt. Nach der Wiedervereinigung war die Wiederherstellung des Landes ein wichtiger Schritt, um SED-Unrecht zu beseitigen.

Harald Schmidt, Eilsleben OT Drackenstedt (Landkreis Börde)

 

Mitteldeutsche Zeitung Halle, 30. August 2013:

 

Das Thema zum Bundesland "Mitteldeutschland" aus dem Zusammenschluss der beiden Freistaaten Sachsen und Thüringen mit dem "Frühaufsteherland" Sachsen-Anhalt liest sich gut, bleibt aber unrealistisch. Denn wer, und das schreibt Gert Glowinski richtig, wäre im Landtag, in den Ministerien, den zahllosen Verwaltungen bis zum Ministerpräsidenten bereit, die eigene Abschaffung zu realisieren? 

Die Zeit der Fusionen ist vorbei. War doch die alte BRD auch nicht in der Lage, das kleine Saarland unterzubringen, oder die beiden

Freien und Hansestädte Hamburg und Bremen in Niedersachsen 

einzugliedern. Da wäre ein Vorschlag vom Publizisten Gustav Seibt es wert, zu überdenken, Sachsen-Anhalt zu entflechten und stückweise an andere Bundesländer anzugliedern.

Werner Kömmling, Halle 

 

Volksstimme Magdeburg, 5. September 2013:

 

Spricht man von der Länderfusion, wird oftmals nur an die Vereinigung  Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens gedacht. Diese drei Bundesländer sollen dann zum Bundesland "Mittel-

deutschland" verbunden werden. Meiner Meinung nach bringt diese Fusion lediglich einen Vorteil, drei Länderregionen schrumpfen auf eine Landesregierung zusammen. Sehen wir uns aber die Wirtschaft der drei Bundesländer an, so muss man sagen, dass es um sie nicht so gut bestellt ist. Sachsen hat die größte Wirtschaftskraft, die die der anderen Länder kaum fördern könnte. Viele Nordsachsen-Anhalter sagen, dass sie sich zu Preußen hingezogen fühlen. Ist dies aber die einzige Option? Ich bin der Meinung, dass das Modell nach Apel eine bessere Lösung wäre. Er oder sie schlägt vor, das gesamte Gebiet der fünf neuen Bundesländer einschließlich Berlin zu einem Bundesland zu verschmelzen. Die jetzig bestehenden Länder könnten als Landkreise weiterhin existieren, sodass jeder die eigene Landesidentität beibehalten würde. Dieses Bundesland sollte dann den Namen "Ostdeutschland" erhalten.

Alfred Priegnitz, Halberstadt

 

Leipziger Volkszeitung, 21. Oktober 2013:

 

Mitteldeutschland - Freistaaten müssen sich vereinen - Zum Beitrag „Volksbegehren für Mitteldeutschland“ vom 27. September:

Danke für diesen Artikel. Endlich wird ein wichtiges zukunfts-

weisendes Problem des 21. Jahrhunderts angesprochen. Das globale Zeitalter fordert den Abschied von den Kleinländereien, ohne die kulturellen Besonderheiten der einzelnen Länder zu verdrängen. Die großen Bundesländer wie z.B. Bayern und Baden-Württemberg verdeutlichen dies in ihrer ökonomischen Stärke.

Die Freistaaten Sachsen/Thüringen und Sachsen-Anhalt müssen sich vereinen. Zurückblickend zeigt die Geschichte, dass die jetzt getrennten Länder weitgehend eine gemeinsame politische/

ökonomische und kulturelle Einheit bildeten (das wettinische Gebiet). Hier sei auf die Leipziger Teilung 1485, auf die Wittenberger Kapitu-lation 1547 und auf den Wiener Kongress 1815 hingewiesen. Dies muss den Menschen erklärt werden. Die jetzigen verantwortlichen

Staatslenker werden Widerstand leisten. Es wird ein Bohren dicker Bretter. Hier wird die verantwortliche Rolle der Medien bedeutsam.

Joachim Apitz, 04229 Leipzig

 

Mitteldeutsche Zeitung, 21. November 2013:

 

Der Sparkurs sei kein Selbstzweck, sondern notwendig, sagt

Ministerpräsident Haseloff. Eine Sparmöglichkeit hat Herr Haseloff

offenbar vergessen: Nämlich die Vorzüge eines Bundeslandes

Mitteldeutschland, bestehend aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. 

Helfried Adam, per E-Mail

 

Mitteldeutsche Zeitung Halle, 23. August 2014:

 

Die Idee einer Länderfusion ist sehr vernünftig. Dazu gehört auch

eine grundlegende Entbürokratisierung sowie die Umsetzung des Grundsatzes der Subsidiarität. Das bedeutet eine Kompetenz-verlagerung auf die Städte und Gemeinden. Der Subsidiaritäts-grundsatz bedeutet Trennung, Klarheit, Selbstverantwortung und Autonomie für die Städte und Gemeinden. Subsidiarität bedeutet regieren von unten nach oben. 

Helma Hampel, Landsberg

 

Um es vorweg zu nehmen; ich bin für eine Länderfusion von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Auch ich habe vor Wochen ein Schreiben von Bernward Rothe erhalten, in welchem um meine Unterschrift zur Fusion gebeten wird. Diese habe ich aber bisher verweigert. Aus gutem Grund. Drei Länder sollen fusionieren.

Noch dazu wird im Raum Halle-Leipzig darum geworben.

Also in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Das neue Bundesland soll dann Sachsen-Thüringen heißen. Hallo? Geht es noch? Wo findet sich Sachsen-Anhalt im Namen wieder? Doch nicht etwa im neuen Landesnamenteil Sachsen. Das halte ich für einen schlechten Witz. Wenn schon, dann Sachsen-Anhalt-Thüringen. Wenn sich Anhalt im neuen Ländernamenvorschlag nicht wiederfindet, wird die

Zustimmung der Bewohner aus unserem Bundesland dürftig ausfallen. Und das zu Recht. Ich denke, noch ist Zeit, das zu korrigieren. Wenn nicht, schade. 

Heinz Söffler, per E-Mail

 

Mitteldeutsche Zeitung, 25. August 2014:

 

Ganz schön mutig, der Herr Bernward Rothe, mit seinen Gedanken eines geeinten Mitteldeutschlands. Die Idee ist ja nicht neu,

aber wenn sich nicht immer wieder jemand stark für ein geeintes Bundesland macht und Argumente bringt, wird unser kleines Sachsen-Anhalt für immer vor sich herdümpeln. 

Ch. Liebermann, Halle 

 

Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt zu vereinen, klingt ja nicht schlecht. Aber ehrlich: Wer von den beiden reicheren Freistaaten soll sich denn freiwillig unser armes Sachsen-Anhalt aufhucken? Vielleicht sollte die Diskussion eher dahingehend geführt werden, das künstliche Gebilde Sachsen-Anhalt aufzuteilen: Ein Stück zu Sachsen, ein Stück zu Thüringen, ein Stück zu Brandenburg und von mir aus ein Teil zu Niedersachsen. Fertig.

Bernd Schulz, Bitterfeld-Wolfen  

 

Alle Achtung - da sägt doch tatsächlich ein Landtagsabgeordneter an dem Ast, auf dem er sitzt. Ich halte trotzdem nichts von der Idee Mitteldeutschland; kostet am Ende auch bloß Geld. 

Anne Riemer, Halle

 

Mitteldeutsche Zeitung, 27. August 2014:

 

Ich weiß nicht, ob ein Bundesland Mitteldeutschland sinnvoll wäre, aber ausschließen würde ich das nicht. Aber Sachsen und Thüringen würden da wohl nicht mitspielen. Ich muss sagen, dass ich gerne in Sachsen-Anhalt lebe. Und ich fand auch das meist missverstandene Motto von Sachsen-Anhalt, "Wir stehen früher auf", prima.

Am wenigsten kann ich mich damit anfreunden, Sachsen-Anhalt aufzuteilen. Zu DDR-Zeiten gab es das nämlich schon einmal, weil da eine bestimmte Partei, die immer vorgab, im Bevölkerungsinter-esse zu handeln, eben keine Rücksicht auf die Bevölkerung nahm. 

Thomas Lifka, Wittenberg

 

Wie zu erwarten, sind Abgeordnete, Beamte, Minister und so weiter strikt gegen ein Mitteldeutschland. Muss doch die Mehrzahl dieser Personen um ihre Pfründe fürchten. Dies wird natürlich nicht gesagt, dafür glaubt man, dass die Mehrheit der Bürger aus Heimat-verbundenheit dagegen sein würde. Auf jeden Fall wäre der Spareffekt groß - beim Parlament und der Regierung, bei den "Botschaften" in Berlin und Brüssel. 

W.-D. Vogel, Dessau

 

Volksstimme Magdeburg, 4. Juli 2015:

 

(...) Niemand von uns braucht bei einer Fusion einen Identitätsverlust zu fürchten, der Sachse bleibt ein Sachse, der Thüringer ein Thüringer und der Altmärker ein Altmärker, völlig gleich, ob sich Name des Bundeslandes und Verwaltungsstruktur ändern sollten. Es wäre ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit und wir würden dabei langfristig horrende Summen einsparen. Ich identifiziere mich nicht mit dem Land Sachsen-Anhalt.  Ich mag die Dresdner Frauenkirche und den Weimarer Park an der Ilm genauso wie den Magdeburger Dom, den Dresdner Stollen und die Thüringer Bratwurst ebenso wie die Hallorenkugeln und das Elbsandsteingebirge und den Thüringer Wald wie den Harz. Meine Unterstützung ist Herrn Rothe sicher!

Jörg Schade, Derenburg (Landkreis Harz)

 

Das wäre für Ostdeutschland ein Schlag ins Gesicht. Warum nicht noch MeckPomm, Brandenburg und Berlin hinzunehmen und das Ganze DDR nennen?

Alexander Buchmayer, via Facebook

 

Niedersachsen und Sachsen-Anhalt gehören zusammen.

Mario Ellermann, via Facebook

 

Längst überfällig. Dann noch Rheinland-Pfalz und Saarland zusammen und Bremen beziehungsweise Hamburg in Niedersachsen integrieren. Ich verstehe nicht, warum sich manche so dagegen sperren.

Eine wunderbare Möglichkeit, um auf lange Sicht Steuern zu sparen, aber viele wehren sich. Warum?

Ansgar Knepper, via Facebook

 

Größer ist nicht automatisch besser!

Karlheinz Körner, via Facebook

 

Genau derselbe Unsinn wie die Gemeindegebietsreform. So wie dort viele Dörfer praktisch ausbluten, würden bei solch einem Zusammen-schluss ganze Landstriche als Verlierer dastehen. Wer in Dresden oder Leipzig interessiert sich beispielsweise dann für die Altmark?

Dominik Weitz, via Facebook

 

Also ich als Altmärker könnte mich überhaupt nicht mit einem Bundesland, das Sachsen-Thüringen heißen soll, identifizieren!

Eher werde ich ein Fischkopp!

Frank Palmdorf, via Facebook

 

Volksstimme Magdeburg, 10. Juli 2015:

 

Ich finde, der Vorschlag der Initiative für den Zusammenschluss von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen geht nicht weit genug.

Jede Gebietsreform wird nur ein paar Jahre später wieder diskutiert werden, da man feststellen wird, dass man die Verwaltung immer noch schlanker machen könnte und mehr sparen könnte.

Also sein wir doch gleich mal konsequent: Fusion aller 16 Bundes-länder zum Bundesland Deutschland. In diesem neuen Bundesland vereinigen sich dann alle Kreise zum großen Kreis Deutschland. Und in dem Kreis Deutschland gibt's nach einer weiteren Gebietsreform dann noch genau eine Einheitsgemeinde - natürlich die Gemeinde "Stadt Deutschland". Mann, können wir da Kosten für Verwaltung sparen.

Matthias Adler, Schermen (Jerichower Land)

 

Ehe ich meine Unterschrift dafür gebe, Sachsen-Anhalt aus

Kostengründen abzuschaffen, hat nicht nur die jetzige Landesregierung mein vollstes Vertrauen, sondern auch, damit verbunden, meine Zustimmung für alles, was noch auf die Streichliste kommt, um uns als eigenständiges Bundesland zu erhalten.

Simone Hoffmann, Burg

 

Was meinen Sie, was passiert, wenn der Wunsch des Herrn Rothe wahr wird? Magdeburg, bei dieser Fusion an den äußersten Rand dieses künstlichen Staatengebildes gedrängt, verliert jegliche Bindung an das Kernland. Es sprechen viele Argumente gegen diese Fusion,

ich denke dabei nur an die Altmärker, die bestimmt hellauf begeistert wären. Halle will meiner Meinung nach durch die Hintertür den Status erreichen, den jetzt Magdeburg innehat. Mir reicht es! Die meisten Behörden einschließlich ihrer Entscheidungsträger kommen heute schon aus Halle und dem Umland (Haseloff, Bullerjahn und wie sie alle heißen). Der Wunsch des Herrn Rothe wendet sich ja in diesem Artikel sowieso schon vorrangig an die Region Leipzig/Halle und damit an sein Wahlvolk, also los geht`s. Meine Stimme wird er auf jeden Fall nicht bekommen und ich hoffe, auch die von anderen nicht.

Bernd Dittmann, Magdeburg



c/o Bernward Rothe

Mitglied des Stadtrates von    Halle (Saale)

Bernward Rothe

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