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  • Daniel Mantzke (Freitag, 25. August 2017 22:15)

    Als Neugliederung Deutschlands, ist zwar für die Bürger verwirrend aber manche wollen auch eigendständig sein, wie zum Beispiel Franken, könnten zusammen mit der Oberpfalz ein Bundesland bliden mit ein stück fränkisches Thüringen und den Tauberkreis in Würrtemberg. Da wäre Bayern ab der Donau bis zu den Alpen. Quatsch wäre auch die Bundesländer Berlin, Bremen und Hamburg eigenständig zu lassen.
    Als Idee wie ich mir die Neugliederung vorstelle ist:
    - Franken-Oberpfalz (Regensburg, Nürnberg, Hildburghausen, Aschaffenburg, Hof, Amberg)
    - Bayern
    (Passau, München, Landshut, Rosenheim, Ingolstadt)
    - Schwaben-Würrtemberg
    (Stuttgart, Ulm, Lindau, Augsburg, Heilbronn)
    - Baden
    (Karlsruhe, Baden Baden, Freiburg)
    - Hessen-Pfalz
    (Kassel, Fulda, Frankfurt, Mainz, Kaiserslautern, Mannheim, Heidelberg, Saarbrücken)
    - Rheinland-Mosel
    (Kleve, Aachen, Westruhrgebiet, Köln, Bonn, Koblenz, Eifel, Trier)
    - Westfalen
    (Münster, Bielefeld, Paderborn, Dortmund)
    - Ostfalen-Anhalt
    (Hannover, Göttingen, Goslar - Lüneburg, Wolfsburg, Magdeburg)
    - Niedersachsen
    Emsland, Oldenburg, Bremen, Stade)
    - Schleswig-Holstein
    (Flensburg, Kiel, Lübeck, Hamburg)
    - Mecklenburg-Brandenburg
    (Schwerin, Stralsund, Potsdam, Berlin, Frankfurt(Oder)
    - Sachsen-Thüringen
    (Cottbus, Görlitz, Dresden, Chemnitz, Leipzig, Wittenberg, Halle, Eisleben, Erfurt, Eisenach)
    So als Möglichkeit.

  • Thomas Richter (Dienstag, 22. August 2017 13:10)

    So wie es aussieht, wird es in absehbarer Zeit nicht zu irgendeiner Fusion kommen. Der neue Finanzausgleich rettet Bremen und das Saarland wieder über die Runden. Allerdings rettet nicht das Geld ihre Selbstständigkeit. Mit ihrer Eigenständigkeit rechtfertigen sie die Zahlung.

  • Klaus Werner Wruck (Montag, 31. Juli 2017 22:12)

    Eine dringendst notwendige Neugliederung der Bundesländer wird offiziell "von ganz oben" Steine in den Weg gelegt. Hier gilt es optimale Lösungen zu finden:
    Das Paradigma, dass die derzeitigen Bundesländer ewig in ihren derzeitigen Grenzen erhalten bleiben müssen, das hilft nur den Pfründen der momentan höheren Funktionären der jeweiligen Kleinstaaten; welche ganz natürlich jegliche Zusammenschlüsse oder Grenzveränderungen verhindern um ihre personellen Ambitionen zu wahren. Derzeitige Bundeslands- Angestellte und vor allem höhere Funktionäre sollten unbedingt in diesem Entscheidungsprozess ausgeschlossen werden; Als Entscheider sollte einzigst eine Gruppe von unabhängigen Experten (Raumplanung, Umwelt, Verwaltung, Wirtschaft, Kultur, Linguistik und Recht) herangezogen werden; in Zweifelsfragen sollten auch Volksentscheidungen durchgeführt werden, vor allem bei der genaueren Grenzziehung.
    Einige Beispiele:
    Mitteldeutschland: So gibt es derzeit ein fränkisches Thüringen (Altreise Sonneberg, Hildburghausen und Meiningen) ein thüringisches Sachsen-Anhalt (Altkreise Sangerhausen, Artern, Nebra und Naumburg), welche weder Sachsen, noch Anhalt, wohl aber uraltes Thüringisches Land sind, und die Bürger sich auch als solche empfinden...
    Beispiel Kreis Mansfeld- Südharz (MSH): Die Kreise Eisleben und Hettstedt liegen eindeutig im Ballungsraum Halle - Leipzig, während der Kreis Sangerhausen der Goldenen Aue, Südharz und Kyffhäuser zugewadt ist, also besser zu Nordhausen und Artern passt; hydrologisch, kulturell, wirtschaftlich und historisch. Bis 1952 Teile der Kreise Nordhausen und Arterns gehörten zu Sangerhausen. Mitten durch die Goldene Aue Ländergrenzen zu ziehen hilft ganz bestimmt nicht dieser wirtschaftlich schwachen Region, sondern ist Unverantwortlich. Der Helmestausee bei Kelbra ist voller Schlick (etwa 2m in der Bergaer Bucht); und nichts wird unternommen, um das Problem zu mildern- Wasserwirtschaftlich wird sein kleiner Einzugsbereich (677.4 km2) aber in 3 Kleinstaatliche Hoheitsgebiete (NS, Th, Sa Anh) aufgeteilt, einschliesslich 6 Kreise (GS, OHA, EIC, NDH, KYF, SGH); Wie will man so eine gesunde Wasserwirtschaft machen? dringendste Bodenschutzmassnahmen in der Landwirtschaft planen und koordinieren? Deutsche Kleinstaaterei im 21. Jahrhundert; auf Kosten der Umwelt. Wasser- Land- und Forstwirtschaft sollten überhaupt nach hydrologischen Einzugsbereichen geordnet und verwaltet werden
    Ballungsräume: Geschlossene Ballungsräume sollten nicht durch Ländergrenzen auseinandergerissen nwerden, so auch der Ballungsraum Halle - Leipzig; auch der Raum Kassel- Göttingen (dazu gehört als Hinterland auch das Eichsfeld), das Rhein Main- Gebiet, Hamburg und sein Umland, Bremen und sein Umland, Berlin und sein Umland.
    Grossraum Fulda- Kassel- Göttingen: Zu diesem Raum gehört auf jedenfall das Eichsfeld und das Waldecker Land; und vielleicht (Volksentscheid) auch der thüringische Teil des mittleren Einzugsbereich der Werra (Kreise Bad Salzungen, Schmalkalden und Eisenach). Da dieser Grossraum relativ klein ist könnte er zu den folgenden benachbarten Megaräumen zugeordnet werden: (a) Hannover ("Hydrologische Lösung": die Zusammenlegung des gesamten Einzugsgebietes der Weser), (b) Rhein - Main - Gebiet ("Alt-Hessisch- Fränkische Lösung"), (c) Mitteldeutschlad ("Thüringische Lösung"). Da sollte man in Zweifelsfragen ein Volksentscheid durchführen
    "Fränkisches Thüringen" Der gesamte Kreis Sonneberg, und die zum Einzugsgebiet des Mains gehörenden Teile der Kreise Hildburghausen und Meiningen, gehören definitiv zu Franken; vielleicht auch der gesamte obere Werra - Einzugsbereich, welcher Teil des historischen Fränkischen Reichskreises war.
    Rhein - Main und das Land der Franken: Ganz Klar das die Kreise Aschaffenburg und Miltenberg geografisch, kulturell, und wirtschaftlich zum Grossraum Frankfurt gehören, ebenso wie Wiesbaden und Mainz. Auch diese Region ist zersplittert und verteilt auf 4 "Königreiche"(Bay, Hes, BaWü, RhPf), Ein Bundesland Rhein - Main mit Frankfurt als Hauptstadt, welches den grössten Teil des aktuellen Rheinland Pfalz, das südliche derzeitige Hessen (Einzugsbereich von Lahn, Wetter und Kinzig; den Odenwald), das Saarland, den gesamten Einzugsbereich des Maines (das derzeit bayrische Unter- Ober und Mittelfranken), einschliesslich des "fränkischen BaWü"(Kreis TBB) umfasst wäre die Lösung. Dieses neue Bundesland könnte auch "Franken" heissen.
    Magdeburg: Magdeburg und sein Umland (ehemaliger Bezirk MD + QLB) liegen zwischen Berlin und Hannover, sollte daher auch administrativ zu einem der beiden gehören; das westelbische Magdeburg ist mehr "Niedersachsen" und das ostelbische Magdeburg mehr "Brandenburg", trotzdem sollte die Region Mageburg nicht auseinandergerissen werden, sondern einheitlich zu einem der beiden zugefügt werden; zu welchem? Volksentscheid!!!
    Und so gibt es noch viele Beispiele
    Ich stehe Ihnen gerne bei dieser Arbeit mit Rat zur Verfügung, vor allem was den Raum Mitteldeutschland betrifft

  • Eric Bawor (Freitag, 05. Mai 2017 21:19)

    "Länderfusion" ist für mich nur ein Schritt hin zum Zentralismus, eine Idee, die bereits in Deutschlands dunkleren Zeiten gefährlich umgesetzt wurde. Auch als Angehöriger einer ethnischen Minderheit (Sorbe) sehe ich das ganze sehr kritisch, je größer das Land, desto mehr verschwinden wir darin. Darüber hinaus liegt im Pluralismus, in der Vielfalt ein Vorteil, das gegenseitige Lernen der Bundesländer voneinander etc. Dem Kommentar unten über die Schweiz schließe ich mich ebenso an, kurz und gut, ich bin grundsätzlich gegen eine Länderfusion, höchstens für Grenzänderungen. Länderfusion ernsthaft zu verfolgen, ist bei der aktuellen Situation eine Ablenkung von dringenden Problemen, sprich Populismus. Der praktische Nutzen ist gering bei Lichte und schon die riesigen Landkreise in Sachsen zeigen genügend Nachteile solcher "Fusionsphantasien" und sparen kaum Geld ein. Und das Kleinstaaten immer unrentabel sein sollen, ist ein ökonomisches Märchen.

  • Thomas Richter (Sonntag, 13. November 2016 17:15)

    Auch ich befürworte eine lange überfällige Länderfusion. Allerdings sehe ich eines der größten Probleme darin, sich auf ein Fusionsmodel zu einigen. Ich bin der Meinung, dass für Deutschland im Gesamten, dass 6 Landermodell von Andreas Barthelmess und Philipp Hübl, Mitglieder des Club of Rome, am effizientesten ist. Aber weder das eine noch das andere wird es schaffen irgendwann bei einer Umgestaltung der BRD Verwendung zu finden.

  • Martin Pelka (Dienstag, 09. Februar 2016 14:10)

    Ich begrüße diesen Antrag, aber es gäbe es aufgrund geschichtlicher Besonderheiten folgende Anmerkungen:
    1. Für alle Landkreise der 3 mitteldeutschen Bundesländer möchte ein historischer Bezug zum fusionierten Bundesland hergestellt werden.
    2. Thüringen und Sachsen haben im Gegensatz zum Bundesland Sachsen-Anhalt aufgrund ihrer langen Geschichte eine stärke identifikation. Deshalb halte ich den Namen Mitteldeuschland für unpassend. In
    der Geschichte taucht der Name Obersachsen auf. Denn auch Teile Hessens oder Nidersachsen identifizieren sich als mitteldeutsche Regionen.
    3.Die Landkreise Salzwedel und Stendal in der Altmark oder auch das Jerichower Land haben eine sehr preußische Tradition, während die Landkreise in Südthüringen fränkisch geprägt sind. Die Landkreise
    Börde, Harz sowie die Stadt Magdeburg sind aufgrund der gemeinsamen ostfälischen Vergangenheit noch sehr eng mit Regionen in Niedersachsen verbunden.
    Das Volksbegehren sollte auch Abstimmungen in diesen Regionen beinhalten, zu welchen Bundesland die Landkreise gehören wollen. (z.B. Landkreis Stendal - Mitteldeutschland oder Brandenburg
    usw.).

    Ein passenderer Name eines fusionierten Bundeslandes wäre Obersachsen-Thüringen
    Das Volksbegehren sollte eine Abstimmung über den Namen des mitteldeutschen Landes und den Sitz der Landeshauptstand beinhalten.

  • Werner klepzig (Mittwoch, 13. Januar 2016 19:52)

    Hoffentlich kommt bald eine Länderfusion und sollte es nicht zu einen gemeinsamen Namen kommen so nennen wir uns eben Freistaat Mitteldeutschland.

  • Jürgen Reinhardt (Freitag, 25. September 2015 21:07)

    Sehr geehrter Herr Rothe,

    ich kann mir gut vorstellen. Das ein Infostand ihrer Initiative Mitteldeutschland auch in meinem Heimatort Kölleda (PLZ 99625) Sinn machen würde. Auch deshalb, weil Kölleda im Laufe seiner Geschichte
    mehreren verschiedenen Gliedstaaten zugeordnet war. Und immer irgendwie ein Randfördergebiet. Was sich nachhaltig negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung auswirkte und nach wie vor
    auswirkt.

    Allerdings, wäre es sinnvoll damit bis zum Sommer des Jahres 2016 zu warten. Damit sich die aktuell aufgeheizte Stimmung etwas beruhigen kann. Bitte kontaktieren Sie mich diesbezüglich einmal.

  • Dirk Strobl (Freitag, 04. September 2015 07:10)

    Die Ländergebietsreform ist mehr als überfällig . Ich glaube niemand würde darunter kranken , heute nicht mehr Sachsen Anhaltiner zu sein , denn die Identifikation erfolgt doch mehr mit der Kommune
    vor Ort , z. Bsp. Harzer zu sein oder mit seiner Gemeinde . Man muss sicher die Folgen des Stimmenverlustes im Bundesrat von nun 12 auf 6 analysieren . Jedoch glaube ich , wird man wieder Gründe
    finden ,die wie bei der Fusion der Landkreise am Ende, die Kosten nicht einsparen kann . Denn ohne Funktionalreform macht eine territoriale Gebietsreform keinen Sinn .

  • Leikenbach (Freitag, 17. Juli 2015 17:04)

    Die Initiative zur Fusion der drei Länder unterstütze ich nahezu vorbehaltlos. Folgende Punkte sollte man jedoch in die Überlegungen einbeziehen:
    - Der Name Mitteldeutschland ist irreführend, er hatte seine Berechtigung, als die Ostgebiete noch zum Reich gehörten. Mein Vorschlag wäre: Obersachsen in Anlehnung an den obersächsischen Reichskreis
    und in Relation zum bestehenden Land Niedersachsen.
    - Landeshauptstadt sollte keine der bisherigen drei Städte sein, sondern am besten das zentral gelegene Leipzig.
    - Im Bundesrat würden die drei fusionierten Länder die Hälfte (!) ihres Stimmgewichts verlieren. Jetzt verfügen die drei Länder über zusammen 12 Stimmen, künftig wären es nur noch 6!

  • Thoralf Winkler (Freitag, 17. Juli 2015 12:32)

    Sachsen-Anhalt gehört nicht mit Sachsen und Thüringen in einen Topf.
    Ich sehe keinen einzigen Vorteil und in der *realen* Welt wird es auch finanziell nichts bringen.

    Wo kann ich _gegen_ die Fusion unterschreiben?

  • Ulrich F. (Donnerstag, 02. Juli 2015 12:04)

    Eine sehr zu begrüßende Initiative. Der Zusammenschluss von drei kleinen Bundesländern mit unterschiedlicher Wirtschaftskraft lässt insgesamt eine Stärkung erwarten. Natürlich sind die Bürger der
    starken Regionen aufgebracht, wenn sie etwas abgeben sollen. Aber tun sie das nicht ohnehin schon über den Länderfinanzausgleich? Die Einsparung von zwei Parlamenten und die Gleichschaltung auf
    verschiedenen Gebieten bietet aber auch die Chance Kosten einzusparen und Hürden abzubauen.
    Ich für meinen Teil unterstütze den Antrag.

  • Max Schmidt (Mittwoch, 29. April 2015 08:04)

    Max Schmidt

    Das Wichtigste ist doch, dass die Menschen davon überzeugt sind, ein größeres ostdeutsches Bundesland kann die sehr ähnlich gelagerten Interessen der bisherigen ostdeutschen „Zwegstaaten“ besser
    vertreten.
    Wenn dieser Gedanke Platz greift, sind die bisher in zahlreichen Beiträgen vorgebrachten Einwände und Ressentiments eher nachrangig. Was Ostdeutschland jetzt braucht, sind mutige Entscheidungen, die
    in die Zukunft führen!

  • Frank Fiedler (Montag, 20. April 2015 19:22)

    Die Länderfusion ist längst überfällig. Leider halten sich die Politiker an ihrern Schreibtischen fest und die Fusion muss von "unten" kommen. Damit entstünde ein wirtschaftlich starkes Land.
    Es wäre gut, weitere Infostände zu finden, auch im Vogtland.

  • H.Wilhelm (Sonntag, 12. April 2015 13:18)

    Ich hatte gestern diesen Antrag im Briefkasten und sage entschieden NEIN zu solch einer Fusion. Mein CDU-regiertes Sachsen steht wirtschaftlich gut da und das soll auch so bleiben.

  • Angelika (Sonntag, 12. April 2015 09:36)

    Ich glaube, es hat immer noch keiner darüber nachgedacht was das ganze kostet.
    Erst sollte man das mal den Bürgern vorlegen.

  • Gerd Nagel (Donnerstag, 09. April 2015 19:22)

    Wir haben heute erstmalig im mdr von diesem Volksbegehren gehört und schlagen einen Info-Stand in Bad Lobenstein vor.
    Warum können wir nicht auf dieser Internet-Seite entsprechende Unterschriftenlisten laden und ausdrucken ??
    In unserer Umgebung gibt es eine Menge Leute, die diese Initiative unterstützen würden.

  • Rasch Ferdinand (Freitag, 03. April 2015 19:14)

    Damit habe ich gerechnet.
    Das kosten entstehen ist richtig, aber was sind dagegen Einnahmen die sich für Jahr zu Jahr wieder holen.
    Die Kosten dafür werden schon im ersten Jahr gedeckt.

    Ferdinand Rasch Niedersachsen

  • Ingo Neumann (Mittwoch, 01. April 2015 21:29)

    Ich bin voll und ganz gegen diese Fusioneritis. Man kann nicht immer alles nur unter dem Aspekt des Geldes sehen. In der Schweiz etwa, da ist man sich seiner Traditionen und Geschichte bewusst - dort
    würde niemand auf die Idee kommen, Kantone zusammenzulegen.

  • Maxi Mustermann (Donnerstag, 26. März 2015 18:56)

    Wo findet sich die Gegenrechnung, bei der aufgelistet ist, wie viele Kosten entstehen, wenn wieder alle Straßen- und Stadtschilder, ebenso die Schilder der ganzen Verwaltungsangestellten usw.
    geändert werden müssen... Dazu gesellen sich weiterhin noch ein paar andere Punkte - so gerechnet wie im Werbebrief ist die Rechnung leider unrealistisch.

  • Rasch Ferdinand (Freitag, 13. März 2015 23:06)

    Guten Tag,
    die Neugliederung, Reduzierung der Länder ist mehr als überfällig.
    Die 6 Bundesländer reichen aus.

    Ferdinand Rasch NDS

  • Max Schmidt (Sonntag, 08. März 2015 16:37)

    Das Wichtigste bei dem Gedanken einer Länderfusion muss es sein, zuallererst die spezifischen ostdeutschen Interessen zu artikulieren und in politisches Handeln umzusetzen. In der föderalen Struktur
    der Bundesrepublik mit 16 Bundesländern haben kleine, ökonomisch schwache Länder kaum Chancen, ihre Interessen gegen ökonomisch und flächenmäßig große, oftmals noch einwohnerstarke BL (Bayern,
    Baden-Württemberg, NRW) durchzusetzen.
    Ich sage daher ein klares „Ja“ zu einer Länderfusion, damit in Zukunft die ostdeutschen Interessen und Befindlichkeiten stärker in das politische Bewusstsein der gesamten Bundesrepublik gerückt
    werden können und sich somit auch eher gesamtstaatlich durchsetzen lassen. Zumal es unbestritten ist, dass die Gemeinsamkeiten der kleinen Länder Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen wesentlich
    größer sind, als deren Unterschiede.
    Als da sind: Bevölkerungsrückgang, fortschreitende Alterung der Gesellschaft, hohe Arbeitslosigkeit, Verlangsamung/Stillstand des ökonomischen Aufholprozesses gegenüber den alten BL, fehlende
    Ansiedlung von Großbetrieben (z.B. Dax-Konzernen), hohe Kosten durch Staatsverträge und Länderparlamente.
    Diese Anforderungen gemeinsam in Angriff zu nehmen, das ist die Herausforderung unserer Zeit!

  • R Fischer (Donnerstag, 08. Januar 2015 17:11)

    Hierzu gibt es ein interessantes eBook, welches bald in Print verfügbar ist:

    Länderfusion Mitteldeutschland wird ausnahmsweise mal nicht emotional, sondern wissenschaftlich untersucht:

    http://www.weltbild.de/3/20007801-1/ebook/das-neue-bundesland-mitteldeutschland.html

  • Andre Ehrlich (Samstag, 27. Dezember 2014 14:34)

    Also langsam frag ich mich echt ob ihr noch alle Latten am Zaun habt.Ich bin dagegen die Länder zusammen zu schließen. Denn ich bin stolz ein Sachse zu sein und anderen geht es bestimmt genauso.Jeder
    ist auf sein Bundesland stolz.Es soll so bleiben wie es ist.

  • Max Mustermann (Montag, 22. Dezember 2014 19:21)

    Hier ein Sachsen Anhalter, ich werde in keinster Weiße einer Länderfusion zustimmen, in der der Name Anhalt nicht mal ansatzweise zu erkennen ist. Wir hassen die Kaffee Sachsen und sollen nun auf
    unser einziges Merkmal verzichten ? Ich glaub ich kotz gleich im Strahl.
    Der SPD haben wir Harz4 / Rentenreform usw. zu verdanken, dass reicht mir völlig. Ich kann nur hoffen das die SPD die nächste Partei ist, die wie die FDP abgestraft wird.

  • Gasch (Mittwoch, 17. Dezember 2014 19:32)

    Als normaler Mensch kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die sich unbetroffen und uneigennützig, \"ehrenamtlich\" für die Fusionierung von mitteldeutschen Ländern massiv
    einsetzen.
    Also was steckt bei den Herrschaften zufällig in Leipzig wirklich dahinter?
    Ich kann mir nur eines vorstellen: Sie erhoffen sich bei einer Fusionierung, dass endlich Leipzig den Status einer Landeshauptstadt erhält. Die Leipziger haben es nicht verwunden, dass Dresden nach
    der Wende wieder Landeshauptstadt wurde.

  • baidu (Donnerstag, 13. November 2014 08:31)

    Initiative Länderfusion - Kommentare good articles
    [url=http://www.baidu.com]baidu[/url]

  • wili47 (Dienstag, 28. Oktober 2014 09:14)

    Dienstag ,den 28.10.014
    Sehr geehrter Herr Rothe ,

    wie auch in anderen Haushalten, ist in meinen der "Wisch" für die Unterschriftensammlung zum Volksbekehren eingetroffen . Doch leider werd ich die Idee, eines Kleinkinds denkenden Poliker , nicht
    unterstützen . Ich bin nicht für diesen Irrsinn . Denn was ist bis heut herausgekommen , bei den Zusammenlegungen des Saalekreises. Außer Stellenabbau, in den Ämtern , und weitere
    Unkontrollierbarkeit , der Arbeit unserer Abgeordneten und derren Finanzen , ist keine Besserung des Lebensstandart eingetreten . Wenn ich sehe , wenn die Reformen getroffen haben , sind es Familien
    und nicht die Diätenhascher , die vorher Sparen ansagten und mehr Gelder für Bildung , Kinder , und Betreuung älterer Menschen . Nix von den ist eingetroffen , nein man hat es zugelassen , Hartz IV
    Gesätze noch schärfer durchzuprügeln und umzusetzen, um sich ihre Diäten zu sichern . Durch das Durchpeitschen und Zwang zur Annahme von geringfügigbezahlteen Arbeitsplätzen , wobei nur kosten für
    den Steuerzahler entstehen und keine Einnahmen , sind zwar die Einkommen unserer Politiker gesichert , aber nicht das der Familien , Kinder und Bedürftigen .
    Die Politiker die diese Fussion vorantreiben , denken nur an Ihren eigenen Intressen und Erhalt ihres Lebensstandarts, sowie den Interessen der Monopole und des Kapitals. Nur die das dann ausbaden
    müssen , die Menschen die Nicht mehr entfliehen können , die bleiben noch mehr auf der Strecke .
    Leider ist es nicht möglich , hier alles aufzuschreiben , aber wer Marx ,Engels, Lenin und Mao Tsetung liest und sich damit auseinandersetzt, der weiss auch , in welcher Form der Entwicklung , sich
    der Kapitalismus befindet.Daher kann man auch das irrsinnige Denken und Handeln wenigstens etwas begründen und antworten : meine Unterschrift erhaltet ihr nicht .

    LG an alle

  • Rainer Witte (Dienstag, 12. August 2014 18:46)

    Ich bin dafür, ob Pleitegeier oder Superwirtschaft, der jetzige Zustand der Länder kann und wird nicht das Ende sein. Der Föderalismus in einem und seine Finanzierung im anderen wird Druck aufbauen
    auf alle Länder, Geldgeber sowie Empfänger. Die Bevölkerungen der einen Seite oder die der Anderen werden eine ungleiche Entwicklung nicht einfach so akzeptieren.

    Politik sollte agieren und nicht reagieren. Warum haben einige Länder so viele Schulden und andere nicht (Berlin, Sachsen-Anhalt)? Es wäre durchaus hilfreich einige Argumente zu nennen die das
    erklären, wenn man schon über Geld redet und Fusionen schreibt. Solange der Finanzausgleich noch so funktioniert ist der Druck für die Politik und Ostdeutsche Politiker nicht groß genug um
    Veränderungen zu bewirken. Ausnahmslos alle Ostländer hängen am Geldtropf auch die Sachsen.

    Ich bin für ein Land in Mitteldeutschland „Freistaat SachsenTühringen“ klingt doch gut, die Hauptstadt könnte man ja vom Parlament festlegen lassen, sowie bei Bonn/Berlin und Halle/Magdeburg
    vielleicht dezentral Organisiert, kurze Wege für die Menschen im Internetzeitalter kein Problem. Demokratie ist immer im Wandel und wird sich anpassen, die Menschen machen es sowieso.

    Den Zettel haben wir heute bekommen und schon Unterschrieben, Gruß aus Halle.

  • Die ander Meinung (Donnerstag, 31. Juli 2014 10:39)

    Sehr geehrter Herr Rothe,

    ich fand gestern Ihr Anschreiben für das Volksbegehren in meinem Briefkasten. Nachdem ich mir Ihre (wirklich stichhaltigen, aber leider einseitigen) Argumente durch gelesen habe, entschloss ich mich,
    Ihnen mal meine Sichtweise zum Thema Länderfusion nahe zu bringen:
    Ich selbst bin im öffentlichen Dienst tätig und hatte auch Kollegen aus dem öffentlichen Dienst in, dem von Ihnen erwähnten fusionierten BL, Schleswig-Holstein. Die von Ihnen beschriebenen
    Einsparungen von 4 % wurden nur durch Personalkürzungen realisiert! Dabei trifft es aber nicht die Landtagsabgeordneten wie Sie, nein es trifft die untergeordneten Stellen auf der Kreisebene. Klar
    pfeift Sachsen-Anhalt haushaltstechnisch seit Jahren aus dem letzten Loch, aber auf personeller Ebene sieht es noch schlimmer aus: Es werden immer mehr Leute eingespart, bis der Dienstbetrieb noch
    grade so am Laufen gehalten werden kann, Jahresbudgets werden immer weiter gekürzt, dass man gerade so den technischen Standard aufrecht erhalten kann usw. Ich könnte noch mehrere Beispiele nennen,
    aber die liest sich hier ja eh niemand durch.
    Und alles nur, damit Sie weiterhin einen Grund haben in den Landtag gewählt zu werden und wieder eine neue Diätenerhöhung abzufassen! Das Sachsen-Anhalt nun mal ein strukturschwaches Land ist, hat
    etwas mit dem Demografie-Wandel zu tun: wir sind hier nunmal alt, arbeitslos und wenig zentral. Deshalb sollten wir uns eher wieder auf unsere Stärken berufen (wir sind Teil der Kornkammer
    Deutschlands und nicht nur das Land der Frühaufsteher!). Was wir zur Zeit tun, ist uns selbst kaputt zu sparen (Kultur, Bildung). Ich plädiere dafür, dass wenn es wirklich zu einem Volksentscheid für
    eine Länderneugliederung kommen sollte, dann muss auch der Landtag nur noch 1/3 so groß sein!

  • Joaquin (Freitag, 27. Juni 2014 16:42)

    You made some fine points there. I did a search on the theme and found the majority of people will agree with your blog.

  • August der Starke (Mittwoch, 14. Mai 2014 12:40)

    Liebe Freunde aus Sachsen-Anhalt und Thüringen,

    wir echten Sachsen denken gar nicht daran unseren nach der Wende hart erarbeiteten Wohlstand und unsere gute wirtschaftliche Situation mit euch zu ruinieren! Diese ganze Iniative ist doch Schwachsinn
    und die Zusammenlegung würde mehr Kosten verursachen als einsparen. Hört auf Luftschlösser zu bauen ihr Pleitegeier!

  • NoName (Montag, 05. Mai 2014 15:05)

    Und der nächste Schritt ist dann Großdeutschland?
    Einen Einheitsstaat hatten wir auch schon.
    Sagen Sie mal, merken Sie noch, was Sie und der Herr Dipl. Phys. da von sich geben?
    Haben Sie jemals im 3- Schicht-System gearbeitet und am Monatsende reicht's dann doch nicht?
    Was Sie hier auf Ihrer Homepage von sich geben ist dermaßen überzogen und weltfremd, da bleiben einem die Worte weg.
    Seit dem Eingemeinde-Unwesen in diesem Staat geht es in den Kommunen nur noch bergab. Es fehlt an allen Ecken und Enden.
    Und Sie sülzen hier über noch größere Strukturen, wir beherrschen die jetzigen schon nicht mehr.
    Hören Sie auf, Leute mit diesem Schwachsinn zu ködern, die Kosten einer Umstrukturierung sind noch nie durch den Nutzen der neuen Strukturen gedeckt worden.
    Nur das erzählen Sie natürlich nicht.
    Mal sehen, wie lange dieser Eintrag hier stehen bleibt.
    Ich wünsche Ihnen auch weiterhin ein schönes Leben in Ihrer Traumwelt.

  • OT (Donnerstag, 17. April 2014 11:36)

    Es wäre schön, wenn diese Kleinstaaterei in Deutschland endlich aufhören würde. Ich glaube aber nicht, daß die Landesfürsten, egal welcher Partei, einfach auf ihre Posten verzichten würden. Das ist
    wie früher bei den richtigen Fürsten, Königen und Herzögen die Deutschland zersplittert haben. Wie sagte schon Heinrich Heine vor nun schon fast 200 Jahren: 'Sie gibt die innere Einheit uns,
    Die Einheit im Denken und Sinnen;
    Ein einiges Deutschland tut uns not,
    Einig nach außen und innen.' oder Schiller : 'Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern,
    in keiner Not uns trennen und Gefahr.' Ach es währe zu schön, ein einheiliches Schulsystem, Polizei, Gesetze und Vorschriften.
    Von mir aus können alle Bundesländer weg. Der ewige Spruch, die Konkurrenz zwischen den Bundesländern bringt den Fortschritt, ist lachhaft. Sie kostet nur eine Menge Geld.
    Zurück zur Vereinigung im Kleinen.
    Wegen den Namen habe ich auch bedenken. Sagt doch einfach Mitteldeutschland und lasst die Bundesländer weg. Es werden sich eh viele aufregen, ich denke da nur an die Gemeindereform in Thüringen. Die
    Leute kapieren einfach nicht, daß sie trotzdem Thüringer, Sachsen und Anhaldiner bleiben.

  • Nathalie Velicka (Dienstag, 08. April 2014 12:27)

    Warum fusionieren wir nicht mit einem Bundesland der sogenannten Altbundesländer wie zum Beispiel Bayern? Werden dadurch die wirtschaftlichen, sozialen, insbesondere die finanziellen Unterschiede bei
    Mindestlohn, Renten und die Bildungsunterschiede beseitigt?
    Ich denke: wozu Fusionen einzelner Bundesländer?
    Ein geeintes Land - dann hören endlich die antihumanistischen und von den an den Reißleinen sitzenden Politikern forcierten Unterschiede auf!

  • Schwarz (Freitag, 21. Februar 2014 17:17)

    Eine Fusion kann ich mir gut vorstellen, nur mit dem Namen kann ich mich nicht anfreunden.

    Ansonsten unterstütze ich den Antrag gerne.

  • Ingo (Donnerstag, 06. Februar 2014 16:28)

    Auch ich halte ein Neugliederung für absolut überfällig. Die "Argumente", die dagegen vorgebracht werden sind in meinen Augen Unfug. Vor allem die falsche Verwendung von Begriffen wie
    landsmannschaftliche Verbundenheit oder Historie.
    Gerade die Bindestrichländer, ich selbst lebe in Rheinland-Pfalz sind schon durch den Namen erkennbar in keiner Weise historisch. Sie sind Willkürgrenzziehungen, die nach dem 2. WK den
    Besatzungszonen geschuldet sind. Da z.B. die Amerikaner in Briten anfingen in ihren Zonen Länder zu bilden, zog Frankreich nach und es entstand das Kunstgebilde Rheinland-Pfalz. Das Saarland wurde
    einfach noch einbehalten und als es dann zum 01.01.1957 zur Bundesrepublik dazu kam, machte man wieder ohne Sinn und Verstand ein eigenes Bundesland daraus. Erst seither entwickeln, in meinen Augen
    leider, einige ein Bewusstsein für "ihr Bundesland". Es ist für mich ein Graus zu hören, wenn sich jemand als Saarländer oder als Rheinland-Pfälzer bezeichnet. Es käme ja auch keiner auf die Idee
    sich als Landkreis Cochem-Zeller zu bezeichnen, weil jedem klar ist, dass das nur eine Verwaltungseinheit und keine Nation ist. Durch die Bundesländer schafft man keine Verbundenheit der Bürger,
    sondern man schafft künstlich neue Grenzen innerhalb Deutschlands. Eine Staatsform ähnlich wie Frankreich, mit einer "Zentrale" in Berlin und vor Ort (für den Bürger leicht kontaktierbar) die
    Unterinstanzen in Stadt und Landkreis, das fände ich richtig. Früher mögen Mittelinstanzen wie Bundesländer sinnvoll gewesen sein, damit "vor Ort" Politik gemacht werden konnte. Aber im 21.
    Jahrhundert mit Autobahnen, Flugzeugen, ICE und vor allem Telefon und Internet ist die Entscheidung über z.B. eine Investition in das Umland von z.B. Koblenz von Berlin genauso schnell und effektiv
    machbar, wie von Mainz (als Hauptstadt von RLP). Der Landtagsabgeordnete in Mainz, der aus Kaiserslautern kommt, weiss im Zweifel genauso wenig über die Zustände in Koblenz, wie der
    Bundestagsabgeordnete in Berlin, der aus z.B. Magdeburg kommt. Wenn es nicht machbar ist (und das befürchte ich) alle Bundesländer abzuschaffen, dann doch bitte auf ein Mindestmass zusammenstreichen.
    Das "Schreckgespenst" Zentralstaat a la 3. Reich zieht meines Erachtens nicht mehr. Das war eine andere Zeit und der Zentralstaat alleine ist ja nicht verantwortlich dafür, ob die Gefahr eines
    Krieges existiert oder nicht. Dann müsste ein Land wie Frankreich ja seit 1945 schon 20 Kriege gegen seine Nachbarn geführt haben. Daher bitte Mut zur Neugliederung.

  • K.Peschke (Sonntag, 02. Februar 2014 12:27)

    Halo,meine Herren,
    wenn ich sehr geehrte schreiben würde,wäre das eine Lüge.
    Was soll denn das Volksbegehren und die zu von Ihnen prognostizierten Ergebnisse.In diesem Land sind Veränderungen der Verwaltungs-und Gebietsstruktur nie zu Gunsten der Bürger ausgegangen.Diese
    Erfahrung konnte ich schon,auch persönlich,im Zusammenhang mit der s.g.Kommunalstruktur-Zwangseingwmeindung der kleineren Ortschften in größere im Land Sachs.-Anhalt, machen.Alle Beamten wurden
    wieder in der Verwaltung untergebracht.und für die eingemeindeten Orte blieb weniger übrig als vorher.Also hören Sie auf zu glauben,daß wir Ihnen Ihr Vorhaben freiwillig abnehmen.Da nützt auch kein
    Dipl.Phys.was,weil wir ja schon eine Physikerin ganz ander Spitze haben,die nach meiner Meinung auch nichts für das kl.Volk tut.

  • Röhr,Karl-Heinz (Montag, 20. Januar 2014 18:33)

    Die Initiative, Deutschland zu zu gliedern ist nicht nur
    begrüßenswert, sondern eigentlich auch dringlich erforderlich. Wenn schon ein föderalistischer Staat, dann
    übersichtlich und halbwegs
    mit gleichwertigen Partnern.
    Hilfreich für Neugliederungsgedanken sind wie im wie im Falle
    Mitteldeutschlands auch historische und sprachliche
    Traditionen (wenn auch nicht ausschlaggebend).
    Ein Name wie Mitteldeutschland wäre
    allerdings irritierend, wenn nicht sogar revanchistisch. Also lieber
    Großthüringen oder Sachsen-
    Thüringen oder (noch besser: Kursachsen) allerdings ohne den früheren Bezirk Magdeburg
    (gehört zu "Mark").
    Leider ist Pessimissmus angesagt, dass sich ein solches Projekt realisieren lässt, weil inzwischen neues regionales
    Besitzdenken und Abrenzen um sich gegriffen hat.
    Aber eigentlich sind die
    ökonomischen und politischen Herausforderungen der Zukunft gar nicht anders
    als mit einem radikalen Schnitt zu bewältigen.

  • Schlitte (Mittwoch, 15. Januar 2014 23:37)

    So ein im Weltmaßstab kleines Land hat 16 Bundesstaaten! Wir erleben wie vor 300 Jahren immer noch die Kleinstaaterei. Das ist doch vollkommen irre. Im Jahr 1989 wurde in Leipzig gesagt: Wir sind das
    Volk. Sind wir – die DEUTSCHEN – wirklich ein Volk? Zerfällt das Land nicht immer noch in Volksstämme? Sachsen, Hessen, Pommern, Mecklenburger, Bayern … die sich nicht GRÜN sind? Und das sich nicht
    Verstehen wird noch durch Ländergrenzen sanktioniert! Das ist doch Anachronismus! Ich plädiere für einen Zentralstaat. Vieles wird doch sowieso von Berlin gelenkt. Sechzehn Miniländer mit siebzehn
    Regierungen. Ich lache schon immer über solche Ansagen wie: Sind sie reif für den deutschen Pass? So ein armer Mensch muss die Flaggen der einzelnen Ländchen kennen und aufsagen. Die neuen Fragen
    sind auch nicht besser. Ich konnte 31 Fragen richtig beantworten und scheiterte woran? An den Flaggen und der Zahl der EU-Länder.

  • VPD (Freitag, 10. Januar 2014 15:28)

    Neue oder alte Bundesländer, Diese Diskussion sollte aufhören. Ich habe mal gelernt das alle Bundesländer mit Bindestrich neu erfundene Bundesländer sind. Ganz Deutschland sollte Neu gegliedert
    werden, vlt. so das noch 4-8 übrigbleiben.

  • Daniel Marby (Sonntag, 29. Dezember 2013 14:00)

    Sehr geehrter Herr Rothe,

    so sehr Ihre Idee, die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zusammenzufassen, meine Zustimmung findet, so sehr sehe ich mich außer Stande, die von Ihnen beigefügte Unterschriftsliste zu
    unterschreiben.

    Die Formulierung auf der Unterschriftliste ist leider eindeutig:

    "...soll eine einheitliche Landeszugehörigkeit herbeigeführt werden, indem aus den unter Nummer 1 bis 2 genannten Gebietsteilen ein neues Bundesland "Sachsen - Sachsen-Anhalt - Thüringen gebildet
    wird."

    Diese Formulierung stellt eindeutig klar, dass aus den kreisfreien Städten Halle und Leipzig, sowie aus den Kreisen Leipzig, Nordsachsen und Saalekreis ein neues Bundesland mit dem oben genannten
    Namen gebildet werden soll.

    Dass hier drei Bundesländer zusammengelegt werden sollen (wie aus Ihrem Begleitschreiben hervorgeht), erschließt sich aus der Formulierung nicht.

    Da es zusätzlich kein Verbot gibt, das bestimmte Landesnamen verbietet, kann man aus der oben genannten Formulierung nur schließen, dass es in Zukunft statt der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und
    Thüringen die Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen - Sachsen-Anhalt - Thüringen geben soll, also ein zusätzliches Bundesland gebildet werden soll.

    Eine eindeutige Formulierung hätte ich bedenkenlos unterschrieben, z.B.:
    "...soll eine einheitliche Landeszugehörigkeit herbeigeführt werden, indem aus den Gebieten der Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ein neues Bundesland "Sachsen - Sachsen-Anhalt -
    Thüringen gebildet wird."

  • Andreas Stoll (Montag, 21. Oktober 2013 16:38)

    Ich hatte heute Post für das Volksbegehren Mitteldeutschland in der Post und war erschrocken. Wieso sollte Sachsen-Anhalt mit Thüringen und/oder Sachsen fusionieren? Wo sind die historischen Wurzeln?
    Ich bin durchaus für eine Fusion, aber dann mit Brandenburg und Berlin.
    Die Altmark im Norden ist seit dem Hochmittelalter zur Mark Brandenburg gehörig und gilt mithin als Wiege Brandenburgs. Andere Teile wie das Erzstift Magdeburg und das Hochstift Halberstadt gehören
    seit 1680 zu Brandenburg-Preußen. Auch hat Sachsen-Anhalt als einziges Bundesland noch den scharzen Adler auf weißem Grund als Reminiszenz an seine frühere Zugehörigkeit zum Königreich Preußen im
    Wappen. Also wenn Fusion dann bitte wie oben genannt.

  • Andreas Zerbst (Samstag, 28. September 2013 11:49)

    Historisch gesehen sind die mitteldeutschen Bundesländer SAchsen und Sachsen_Anhalt mehr oder weniger Kunstprodukte. Landsmannschaftliche Argumente für ihr Bestehen sind an den Haaren herbeigezogen.
    Die neuen Bundesländer existieren seit ca. 20 Jahren - da kann von Identitätsstiftung gar keine Rede sein - schon gar nicht als Gegensatz zwischen den Bundesländern.

    Der größte Teil der drei mitteldeutschen Länder ist historisch gesehen (ober)sächsich. Die letzte Zäsur diesbezüglich war 1815 der Wiener Kongress, auf dem das Königreich Sachsen 3/5 seines
    Territoriums an Preußen abgeben musste, von dem der größte Teil in der preußischen (Verwaltungs-)Provinz Sachsen aufging (jetzt in Sachsen-Anhalt) und ein kleiner Teil in die preußische
    Verwaltungseinheit Schlesien (jetzt in Sachsen).

    Thüringen ist nicht ganz so klar. Im 15.Jhdt. hatte sich (Ober)Sachsen in die Albertinische und Ernestinische Linie geteilt - letztere hatte innerhalb Thüringens wesentliche Territorien, was für
    Gemeinsamkeiten von Sachsen und Thüringen spricht - neben 40 Jahren DDR. Allerdings hat Thüringen auch nicht geringe historische Beziehungen zu Hessen (mit dem Landgraf von Hessen und Thüringen -
    weswegen auch die Landeswappen beider Länder eine unverkennbare Ähnlichkeit haben). Man könnte auch noch die Franken erwähnen - aber eine Fusion mit Bayern steht ja hier nicht zur Debatte.

    Was ich damit sagen will, ist, dass der mitteldeutsche Raum vor allem (ober)sächsisch geprägt ist, neben Thüringen als uralte Landgrafschaft und Anhalt als historische Dynasie aus dem 13.Jhdt.

    Aus historischen und praktischen Erwägungen wäre daher als Landesname eines mitteldeutschen Bundeslandes der Name "Sachsen-Thüringen" angebracht - Anhalt würde dann leider das Namensschicksal
    kleinerer Altdeutscher Staaten teilen, wie etwa Braunschweig oder Oldenburg.

    Grundsätzlich ist eine Neugliederung bzw. der Rerduzierung der Bundesländer auf etwa gleich große Bevölkerungszahl zu begrüßen.

  • W. Sobek (Freitag, 27. September 2013 16:39)

    Kann man die Sache irgendwie unterstützen, ohne Ihre ca. 30 Webseiten durchlesen zu müssen

  • Manfred Hofmann (Sonntag, 08. September 2013 18:42)

    Klaus Jürgen Matz bezeichnet die Bestrebungen zur Schaffung großer deutscher Länder als eine „deutsche Obsession seit dem Ausgang des Alten Reiches“. (Länderneugliederung – Zur Genese einer Deutschen
    Obsession seit dem Ausgang des Alten Reiches, Idstein 1997). Schon seit mehr als 200 Jahren werden in Deutschland mit wechselnden Begründungen große Länder gefordert. Die hier unterstütze Forderung
    ist also keineswegs neu.

    Unklar beleibt auch auf dieser Seite, wie groß denn nun Bundesländer genau sein sollen. Die angeführte „Belege“ sind doch recht diffus. Der Autor sucht sich offenbar jeweils statistische Zahlen einer
    Region heraus, die ihm gefallen und überträgt das dann auf andere Regionen und andere Größenordnungen. Es wird dann geschlossen, dass sich ein Einsparpotential ergeben „könnte“.

    Wie wäre es denn, wenn man den Leuten mal vorrechnet, wie viele Einwohner die Bundesländer jeweils haben und wie hoch der Verwaltungsaufwand dieser Bundesländer pro Einwohner tatsächlich ist? Jeder
    könnte sich dann ein Bild machen. Nur ließe sich damit halt das Kostenargument nicht belegen!

    Tatsächlich geht es hier auch nicht um die Kosten, sondern um das erhoffte einfachere Regieren in größeren Ländern. Die Kehrseite davon ist aber eine schlechter funktionierende Demokratie. Die
    politische Willenbildung sollte in einer Demokratie vom Volk ausgehen. Demokratie funktioniert dabei nur in kleinen Ländern gut. Große Länder werden zum Selbstzweck und manipulieren die Bevölkerung.
    Ich lebe in der künstlich geschaffenen Provinz des Zentralstaats „Bayern“ (schon der Name ist gelogen) und weiß daher wovon ich spreche.

    Die Gemeinden, Landkreise und Bezirke sind angesichts der massiven staatlichen Gehirnwäsche (Etat alleine des Bayerischen Rundfunks über eine Milliarde Euro jährlich!) hoffnungslos überfordert.

    Bevor man hier also mit Autoritätsbeweisen um sich schmeißt und ohne fundierte Belege große Bundesländer fordert, sollte man sich zur optimalen Größe von Staaten Gedanken machen (siehe z.B. Leopold
    Kohr).

    Nach dem Subsidiaritätsgrundsatz hat derjenige die Darlegungs- und Beweislast, der der größeren Einheit das Wort redet. Dazu finde ich hier viel zu wenig!

  • Holger Fauter (Mittwoch, 14. August 2013 20:41)

    Guten Tag Herr Rothe

    In einem Europa der Regionen sollten die Bundesländer als starke und Identitätswahrende Anker aufgestellt sein. Thüringen und Sachsen sind in der deutschen Geschichte uralte, bedeutende Regionen und
    gehören gestärkt. Ich denke da an den südlichen Teil von SA der entsprechend der Mundartgrenzen Sachsen bzw Thüringen zugeschlagen werden sollte. Der nördliche Teil gehört mit Brandenburg und Berlin
    in ein wiederherzustellendes Land Preußen. Ja, für ein Land Preußen müßte man die Zustimmung der Siegermächte einholen aber das würde Fr. Merkel wohl hinkriegen. In einem vereinten Europa, sind
    historisch gewachsene Länder für die Bevölkerung extrem wichtig, so etwas schafft Gemeinschaftsgefühl und Stolz auf die Heimat. Für ein Kunstgebilde Mitteldeutschland kann ich mich nicht begeistern.

  • Marcel Washausen (Dienstag, 23. Juli 2013 14:14)

    Guten Tag Herr Rothe,

    ich bin der Meinung, dass der Name Sachsen-Thüringen für das neue Bundesland mehr Identitätsfördernd wirkt, als der Name Mitteldeutschland. Auch aus historischen Gründen passt der Name
    Sachsen-Thüringen besser für das neue Bundesland.

    Weitere Bundesländerfusionen, wie z.B. Schleswig-Holstein+ Hamburg zum Bundesland Schleswig-Holstein und Niedersachsen+Bremen zum Bundesland Niedersachsen sind wünschenswert.

    Um den Brandenburgern die Angst vor einer Fusion mit Berlin zu nehmen, ist ein Zusammenschluss mit Mecklenburg-Vorpommern eine Möglichkeit, um die Gefahr einer Dominanz der Stadt Berlin innerhalb
    Berlin-Brandenburgs zu verhindern. In allen drei Bundesländern sind historisch gesehen die Brandenburger gewesen. Als Namen für das Bundesland empfehle ich "Brandenburg".

    Viel Erfolg beim Sammeln der Unterschriften

    Marcel Washausen

  • I. Tichy (Donnerstag, 18. Juli 2013 16:59)

    Guten Tag Herr Rothe,

    gute Anliegen brauchen Aufmerksamkeit- und überzeugte Unterstützer aus allen Bevölkerungsgruppen.

    Wenn es darum geht, junge Menschen zu erreichen und für das Volksbegehren zu begeistern, nutzen Sie doch auch die vielfältigen Möglichkeiten der Sozialen Netzwerke!

    Haben Sie bspw. schon erwogen, eine Facebook-Seite oder einen Twitter-Account einzurichten, um Öffentlichkeit für die anstehende Unterschriftenaktion zu schaffen?

    Lassen Sie uns gerade junge Menschen dort ansprechen und involvieren, wo sie ohnehin schon sind - wie eben auf Plattformen wie Facebook und Twitter.

    Alles Gute und halten Sie uns auf dem Laufenden - hier und anderswo.

    I. Tichy

  • Jürgen Pätzold (Mittwoch, 26. Juni 2013 15:35)

    Das Volksbegehren
    Mitteldeutschland, daß die Vereinigung der drei Bundesländer Sachsen,
    Sachsen-Anhalt und Thüringen zum Ziel einer
    Volksbefragung macht,halte ich für illegitim und
    anachronistisch.
    Ein Bundesland Mitteldeutschland aus den drei Bundeslandern Sachsen,
    Sachsen-Anhalt und Thüringen bilden zu wollen
    ist m.E. nicht mit dem
    Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland.
    vereinbar.
    Den Namen Mitteldeutschland
    aktzeptiere ich aktuell nur für das
    jetzige Bundesland
    Sachsen-Anhalt.
    Ich persönlich kann mir kein Bundesland Mitteldeutsachland mit
    Städten,die fast an der Grenze zu unseren östlichen
    EU-Partnern liegen,vorstellen.
    Viele Grüße aus Sachsen-Anhalt

c/o Bernward Rothe

Mitglied des Stadtrates von    Halle (Saale)

Bernward Rothe

Querfurter Straße 13

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